Massenpetition zum Atomausstieg

Veröffentlicht am 28.01.2010 in Landespolitik

Für Bayerns Zukunft ! Ja zum Atomausstieg ! Keine Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken !

Die SPD startete gestern ihren Aufruf zu einer Massenpetition gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken und damit einen von Schwarz-Gelb geplanten Ausstieg aus dem Atomausstieg. Die Nutzung der Atomenergie birgt auch nach Ansicht des Sprechers der Oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordneten, MdL Reinhold Strobl zu große Risiken. Die Frage der Endlagerung des Atommülls sei bis heute ungelöst. Der im Atomgesetz geregelte Ausstieg bis 2021 müsse beibehalten werden. Eine Verlängerung der Laufzeiten würde dringend nötige Investitionen in neue Technologien verzögern, befürchtet Strobl.

In Bayern wäre von einer Verlängerung der Atomlaufzeiten besonders das Kernkraftwerk Isar I betroffen, dessen Abschaltung nach dem Atomkonsens für März 2012 vereinbart war. Ebenso wurde für das KKW Grafenrheinfeld bei Schweinfurt, das im November 2014 vom Netz gehen soll, eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Für die anderen bayerischen Atommeiler (Grundremmingen I und II sowie Isar II) gehen die Laufzeiten 2019 und 2020 zu Ende.

Strobl: „Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich in unserem Land sicher fühlen.“ Die Atomreaktoren seien für eine maximale Laufzeit von 40 Jahren konzipiert worden. Laufzeitenverlängerungen darüber hinaus seien Experimente mit ungewissem Ausgang. Unser Land brauche aber eine verlässliche Grundlage für Investitionen in Erneuerbare Energien. Deshalb unterstützt Strobl alle Initiativen von Gemeinden und Vereinen vor Ort, die sich ihrer Verantwortung gegenüber kommenden Generationen bewusst sind und sich dafür einsetzen, unser Land energieautark zu machen.

Strobl fordert die Bayerische Staatsregierung auf, sich für das Festhalten am Atomausstieg auf Bundesebene einzusetzen. Durch Laufzeitverlängerungen, so befürchtet der SPD-Politiker, würde die dringend notwendige Modernisierung der Energieversorgung verzögert und tausende Arbeitsplätze gefährdet.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayernspd.de

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.