SPD fordert stärkere Zusammenarbeit von Schule und Sportvereinen

Veröffentlicht am 20.11.2012 in Landespolitik

MdL Reinhold Strobl: Sportverbände leisten unverzichtbare und ausgezeichnete Arbeit in Kommunen und beugen damit Krankheiten und Adipositas vor

Das Mitglied des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag, Reinhold Strobl, fordert die Staatsregierung auf, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen stärker zu fördern. "Um Kinder und Jugendliche noch mehr zum Sport zu bringen und damit auch der gestiegenen Adipositasgefahr unter jungen Menschen aktiv zu begegnen, sollten die Mittel für 2013 und 2014 um 390.000 Euro auf eine Million Euro erhöht werden, um insbesondere die Programme 'Zusammenarbeit von Schule und Sportverein' sowie 'Sport nach 1' mehr zu fördern", so Strobl. "Doch CSU und FDP ist die Gesundheit von Kindern offenbar eher egal."

Darüber hinaus sollten die Zuschüsse für die Sportfachverbände um jeweils zwei Millionen Euro auf insgesamt 15.880.000 Euro erhöht werden, so die Forderungen der SPD im Haushaltsausschuss, die von CSU und FDP, so Strobl, leider abgelehnt wurden. "Die Sportverbände leisten in den Gemeinden und Kommunen ausgezeichnete Arbeit, nicht nur im Bereich der Kinder- und Jugendförderung", erklärt der Haushaltsexperte. Auch in ein Sonderinvestitionsprogramm für vereinseigenen Sportstättenbau solle nach dem Willen der SPD einmalig zehn Millionen Euro investiert werden. Strobl: "Bei der Abfinanzierung von Anträgen für Bau und Sanierung vereinseigener Sportstätten kommt es derzeit für Vereine zu unerträglich langen Wartezeiten. Das kann es nicht sein!"

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.