SPD Bogen: "Wollen 4 plus X Sitze"

Veröffentlicht am 30.12.2013 in Ortsverein

Bogens Sozialdemokraten läuten den Wahlkampf ein

Bei der letzten Sitzung hatte man die personellen Aspekte des
Kommunalwahlkampfes geklärt, nun traf sich am Donnerstagabend die Bogener SPD im Gasthaus Wurm in Bärndorf zur Diskussion der Programmatik. Nach ausgiebiger Debatte beschloss die Versammlung einmütig das Wahlprogramm für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr.
Kernpunkte des Programms seien ein vernünftiger Umgang mit den Finanzen der Stadt, erklärte Bürgermeisterkandidatin Claudia Ebner, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, sowie die Stärkung des Berufsschulstandortes Bogen.

"Leider hat der Bürgermeister mit dem teuren Prestigeprojekt Mehrgenerationenhaus mittlerweile Fakten geschaffen", beklagte Ebner. Nun leide die Stadt unter einer hohen Pro-Kopf-Verschuldung, an der sich auch nichts ändere, wenn sie der Bürgermeister schön rechne. Kritisch wertete sie auch, dass es bislang noch kein überzeugendes Nutzungskonzept gebe.Der Bürgermeister sei der Idee "erst bauen, dann planen" gefolgt, spottete dann
auch ein Mitglied. Eine starke SPD-Fraktion im Stadtrat werde ähnliche Ideen "im Vorfeld"unterbinden. Vehement werde sich der Ortsverein für die Schaffung einer Autobahn-Ausfahrt an der A3 bei Furth einsetzen. Vom direkten Anschluss des Industriegebietes erhoffe man sich eine Aufwertung des Standortes und eine Neuansiedlung von Gewerbebetrieben. Druck wolle die SPD auch machen bei der längst überfälligen Sanierung der Grundschule. Die zögerliche bis ablehnende Haltung der Mehrheitsfraktion im Stadtrat in Sachen Grundschulsanierung sei nicht länger hinnehmbar. Auchforderte die Versammlung einen Erhalt und, sofern machbar, den Ausbau der Berufsschule Bogen.
Als Ziel des Wahlkampfes gab Ebner zwei Punkte aus: Erstens wolle man die bestehende absolute Mehrheit einer Partei beenden. Zweitens erhebe der Ortsverein Anspruch auf vier oder mehr Sitze im Kommunalparlament. "Die Ziele und Vorstellungen der Bogener SPD" könnten nur mit einer ausreichend starken Vertretung im Stadtrat verwirklicht werden. Drei Stadträte seien zu wenig, um Politik gestalten zu können. "Wir wünschen uns daher drei plus X, besser vier plus X Sitze" , betonte Ortsvereinsvorsitzende Claudia Ebner. Ebenso einmütig sprach sich die Versammlung auch für eine Listenverbindung mit der Bürgerinitiative Bogen (BI) aus. Bei einer solchen Listenverbindung treten politische Gruppierungen zwar getrennt an, die erhaltenen Stimmen
werden aber gemeinsam gezählt. Dadurch erhöht sich die Chance auf zusätzliche Mandate.
Diese Listenverbindung sei die logische Fortsetzung der "Kooperation der Sachkompetenz" zwischen SPD und BI im Stadtrat und bei den Fraktionssitzungen, gegen "sture schwarze oder schwarz-gelbe Mehrheiten", befand Ebner.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.