SPD blickt über den Tellerrand hinaus

Veröffentlicht am 19.01.2010 in Kreisvorstand

Johanna Werner-Muggendorfer und Florian Pronold

MdL Johanna Werner-Muggendorfer und
MdB Florian Pronold bei SPD-Kreisverbänden

Eine langjährige Tradition hat der Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbands Dingolfing-Landau. Seit vielen Jahren ist jeweils ein anderer Ortsverein Gastgeber für den SPD-Kreisverband. Traditionen werden in der fast 150-jährigen Geschichte der SPD gepflegt, aber wie schon Willi Brandt gesagt hat: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigen Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
Deshalb wagen die SPD-Kreisverbände Dingolfing-Landau und Landshut, zusammen mit dem Stadtverband Landshut, den Blick über den Tellerrand hinaus und treffen sich zum ersten gemeinsamen Neujahrsempfang, mit dem das politische Arbeitsjahr vor Ort beginnen soll.
Denn die Kooperation über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg wird immer wichtiger, um die vielen kommunalen Aufgaben, wie z. B. Schulen, Straßen, Wasserver- und Abwasserentsorgung, zum Wohle der Bürger möglichst effektiv zu organisieren.
Der SPD-Ortsverein Niederviehbach ist Ausrichter des Neujahrsempfangs am Samstag, den 23. Januar, ab 17.00 Uhr im Landgasthof Scheugenpflug in Hüttenkofen, zwischen Niederviehbach und Niederaichbach. Erwartet werden hochkarätige Referenten, wie der bayerische SPD-Landesvorsitzende und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag Florian Pronold MdB und die niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Johanna Werner-Muggendorfer MdL.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.