BayernSPD fordert eine schnelle Weiterentwicklung des BAföG

Veröffentlicht am 18.01.2010 in Bildung

Hochschulzugang darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen

"Der aktuell vorgelegte 18. BAföG-Bericht bestätigt die insgesamt hohe Leistungsfähigkeit des BAföG", so die Bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landesgruppe Bayern, MdB Marianne Schieder. Es ist jetzt höchste Zeit, dass Frau Ministerin Schavan einen Gesetzentwurf vorlegt, um die von ihr versprochene Erhöhung umzusetzen.

Mit dem aktuellen BAföG-Bericht lägen alle Fakten auf dem Tisch, um im Deutschen Bundestag noch vor der Sommerpause festzuzurren, wie ab Wintersemester 2010/11 die Leistungsverbesserungen aussehen könnten. Gerade angesichts der Studentenproteste in jüngster Zeit wäre dies ein wichtiges und richtiges Signal, so die SPD-Abgeordnete Marianne Schieder. Stattdessen sei zu befürchten, dass Frau Schavan das BAföG nur leicht anhebt, um Spielraum für ihr Stipendienprogramm zu haben, das bisher auf tönernen Füßen stehe.

"Dieser Kuhhandel muss verhindert werden, damit der Zugang zu Hochschulen nicht nur vom Geldbeutel der Eltern abhängt", so Marianne Schieder. Das BAföG hingegen sei ein ideales Instrument, um gerade jungen Menschen, die kein finanziell starkes Elternhaus im Hintergrund haben, eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Dies sei gerade in Bayern wichtig, wo Bildung, mehr als in allen anderen Bundesländern, von der sozialen Herkunft abhängig ist.

Aus dem aktuellen BAföG-Bericht geht hervor, dass es 2008 in Bayern rund 249.100 Studierende gab. Davon hatten 196.900 Anspruch auf eine Förderung nach dem BAföG. Rund 22% Prozent haben diese Möglichkeit in Anspruch genommen. Bei den Studierenden an Universitäten haben 20% (29.000) die Förderung genutzt, an Fachhochschulen 26% (14.000).

Außerdem wurden 2008 in Bayern 22.138 Schüler über das BAföG unterstützt. Davon besuchten 10.327 eine Berufsfachschule, 6.830 ein Kolleg und 2051 eine Fachschule. Unter den geförderten waren auch 760 Gymnasiasten und 779 Schüler von Fachoberschulen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.