SPD beantragt Fachoberschule

Veröffentlicht am 22.03.2009 in Kreistagsfraktion

Standort der nördliche Landkreis – Haushalt 2009 im Zeichen der Schulen

Um dem großen Reservoir überdurchschnittlich begabter und bildungshungriger Realschüler im Landkreis die Möglichkeit eines Hochschulstudiums zu eröffnen, setzt die SPD-Fraktion auf eine Fachoberschule (FOS). Man sei der Meinung, die Realschulen werden die großen Gewinner der Übertrittsreform sein. Wenn der Elternwille bei der Wahl der Schule den Ausschlag geben werde, falle die Entscheidung sicher in vielen Fällen für die hervorragend ausgebauten Realschulen des Landkreises. Nachdem diese nördlich der Isar einen besonderen Anstieg der Schülerzahlen zu verzeichnen hätten, schlagen die Sozialdemokraten diesen Bereich als Standort vor. In dem förmlichen Antrag an Landrat Josef Eppeneder deutet die SPD die Möglichkeit an, die neue Schule könne eventuell eine Außenstelle der Landshuter FOS werden. In allernächster Zukunft werde man sich auch noch vor Ort über diesen Bildungsweg informieren. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer besichtigt die SPD-Fraktion die Fachoberschule in Kelheim, kündigte die Vorsitzende Ruth Müller an.

Der Haushalt des Landkreises im Jahr 2009 werde ganz besonders von den weiterführenden Schulen geprägt. Nach der Entscheidung im Kreistag müsse nun die gymnasiale im Landkreis kurzfristig entzerrt werden. Wie Müller ausführte, seien die Gymnasien in Furth und Seligenthal schon im nächsten Schuljahr bereit, zusätzliche Eingangsklassen anzubieten. Hier müssten in allernächster Zukunft „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden. Die SPD-Fraktion hatte in diesem Zusammenhang das kreiseigene Gebäude in der Seligenthaler Straße in Landshut in Augenschein genommen. „Dies ist in einem hervorragenden Zustand und in der Lage, vorübergehend Ausweichklassen aufzunehmen“, stellte stellvertretende Landrätin Christel Engelhard fest. Bevor man irgendwo neue Klassenräume anbaue, müssten erst die vorhandenen Kapazitäten genutzt werden.

Bezüglich der Schullandschaft in Bayern sehen die Sozialdemokraten das Ende des dreigliedrigen Systems eingeläutet. Nachdem das Kultusministerium den Weg für den Modellversuch „Kooperationsschule“ freigemacht habe, werde niemand mehr die Regionalschulen als Zusammenschluss von Haupt- und Realschule aufhalten. Der Staatsregierung läge bereits eine große Zahl von Anträgen aus allen Teilen Bayerns vor. Beispielsweise für Bodenmais, Deggendorf und Dingolfing seien bereits Regionalschulen genehmigt worden. Insbesondere die Elternbeiräte der Realschulen im Landkreis Landshut seien aufgerufen, sich ernsthaft mit dieser neuen Schulform zu beschäftigen, sagte Fraktionsvorsitzende Ruth Müller abschließend.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.