Soziales Handeln im Mittelpunkt

Veröffentlicht am 12.07.2009 in Landespolitik

SPD-Delegierte aus Stadt und Landkreis Landshut fahren zum Landesparteitag

Landshut

Die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Ruth Müller aus Pfeffenhausen und Kerstin Schanzer aus Niederaichbach werden zusammen mit MdB a. D. Horst Kubatschka aus Landshut als Delegierte der SPD im Unterbezirk Landshut am Landesparteitag der BayernSPD am kommenden Wochenende in Weiden in der Oberpfalz teilnehmen. Dort wird der neue SPD-Landesvorstand gewählt. Auf dem SPD-Landesparteitag kandidiert der niederbayerische SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Pronold für den bayerischen SPD-Landesvorsitz.

Mit Florian Pronold werden Arbeitnehmerrechte einen aktiven Fürsprecher haben, ist sich der langjährige Bundestagskollege Horst Kubatschka sicher. Schon bei den Koalitionsverhandlungen 2005 wollte die CSU zusammen mit der CSU die Arbeitnehmerrechte wie Kündigungsschutz und Mitbestimmung drastisch einschränken oder sogar abschaffen, was von der SPD zum großen Teil verhindert werden konnte. Insbesondere hat Florian Pronold bei den Koalitionsverhandlungen nach der Wahl 2005 für den Erhalt der Pendlerpauschale ab dem ersten Ki­lometer gekämpft.

Als Vorsitzender der bayerischen SPD-Landesgruppe und stellvertretender finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion hat sich Pronold, der seit 2002 im Bundestag ist, einen hervorragenden Namen als Finanzexperte im Bundestag gemacht und ist auch beim politischen Gegner als kompetenter Gesprächspartner anerkannt, erklärt Kerstin Schanzer. Er gehört inzwischen zu den „Köpfen“ der SPD-Bundestagsfraktion.

Gemeinsam werde man mit einem Vorsitzenden Florian Pronold als SPD in Bayern verstärkt aktiv dafür kämpfen, dass es in Deutschland und Bayern sozial gerechter zugeht und die Starken sich für die Schwächeren einsetzen, stellt die Kreisvorsitzende Ruth Müller fest. Die SPD mit Florian Pronold wird verdeutlichen, dass soziales Handeln und Freiheit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig bedingen.

Die SPD in Bayern hat bei Bildung, sozialer Gerechtigkeit, Freiheit und Miteinander in einer „Wir-Gesellschaft“ die besseren Rezepte. Nun arbeite man daran, den Menschen auch zu vermitteln, dass die SPD auch die „besseren Köche“ seien.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.