SPD begrüsst MdB Florian Pronold zur Landshuter Hochzeit

Veröffentlicht am 12.07.2009 in Allgemein

Der designierte SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold, MdB mit Parteifreunden bei der Landshuter Hochzeit

Am Sonntag konnte die Landshuter SPD den Chef der Bayerischen Landesgruppe im Deutschen Bundestag und designierten Landesvorsitzenden der BayernSPD MdB Florian Pronold anlässlich der Landshuter Hochzeit willkommen heißen. Bürgermeister Gerd Steinberger empfing Florian Pronold zu einem Umtrunk in seinen Amtsräumen. Bundestagskandidat und SPD Unterbezirksvorsitzender Harald Unfried begrüßte Pronold im Namen aller Anwesenden ganz herzlich. Als Willkommensgruß wurde dem Gast natürlich von „Hochzeitskindern“ ein Landshuter Buchskranzerl überreicht. Bei einem Rundgang im Landshuter Rathaus erläuterte Bürgermeister Gerd Steinberger die Historie der Landshuter Hochzeit. Am Stadtmodell konnte die Entwicklung der Innenstadt mit ihren noch zahlreichen historischen Gebäuden aufgezeigt werden. Der Höhepunkt war natürlich der Rathausprunksaal mit seinen Ende des 19. Jahrhundert gemalten Szenen der Landshuter Hochzeit. Beeindruckt zeigte sich Pronold vom Gemeinschaftssinn, der die Landshuter Hochzeit mit Leben erfüllt. „Wie auch in der Politik lebt dieses Ereignis vom Engagement Ehrenamtlicher“, stellte Pronold fest. Es sei auch wichtig, sich zu erinnern und daran die Erfolge zu messen. Selbst wenn heute das Mittelalter so prächtig gefeiert werde, sei es doch für die einfachen Leute wirklich „finsteres Mittelalter“ gewesen, und so könne man heute froh sein, in einer Demokratie zu leben, so Pronold. Mit begeisterten „Hallooo-Rufen“ bedachte Pronold beim anschließenden Festumzug die über 2000 Mitwirkenden. Den Tag ließ Florian Pronold bei einem Besuch am Zehrplatzes ausklingen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.