Schwarz-Gelbe Bundesregierung gefährdet mittelständische Unternehmen

Veröffentlicht am 30.09.2010 in Arbeit & Wirtschaft

MdB Werner Schieder kritisiert die geplante Erhöhung der Energiesteuer für das produzierende Gewerbe

Die von Schwarz-Gelb in ihrem sogenannten Zukunftspaket geplante Erhöhung der Strom- und Energiebesteuerung bedroht massiv Arbeitsplätze in energieintensiven Unternehmen und ist schlichtweg wiedermal eine industriepolitische Fehlentscheidung. Wenn die CDU/CSU und FDP ihre Drohungen wahrmacht, betrifft dies insbesondere unsere heimische Glas- und Porzellanindustrie“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Werner Schieder.

Betroffene heimische Unternehmen hatten sich an MdB Werner Schieder gewandt und ihre Sorge ausgedrückt. Die Steuererhöhung würde in ganz Deutschland die energieintensive Produktion in den überwiegend mittelständischen Betrieben verteuern und den Aufschwung gefährden. Für energieintensive Unternehmen wird es so immer schwieriger, am Standort Deutschland zu investieren und mit dem Ausland wettbewerbsfähig zu bleiben.

„Ich fordere die CDU/CSU und FDP deshalb auf, von ihren verheerenden Plänen Abstand zu nehmen. Es kann nicht sein, dass Schwarz-Gelb sich ständig als unternehmerfreundliche Parteien darstellen und in Berlin dann massive Belastungen für das produzierende Gewerbe beschließen. Arbeitsplätze und Wachstum in der Industrie dürfen nicht den verrückten Sparplänen der Bundesregierung zum Opfer fallen. Für unsere strukturschwache Region und heimischen Betriebe wäre dies ein nicht zu
verkraftender Schlag ins Gesicht“, so MdB W. Schieder.



Hintergrund:
Mit der mehrstufigen ökologischen Steuerreform setzte die frühere rot-grüne Koalition 1999 wirksame Anreize zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur Entwicklung ressourcenschonender Produkte und Produktionsverfahren. Gleichzeitig gelang mit den zusätzlichen Steuereinnahmen des Bundes eine Stabilisierung der
Rentenversicherungsbeiträge und dadurch eine Entlastung der Unternehmen wie auch der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Über Steuervergünstigungen für energieintensive Unternehmen stellte die SPD damals sicher, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft nicht gefährdet wurde.

Im sog. Zukunftspaket der Bundesregierung wurde angekündigt, Ausnahmen bei der Energie- und der Stromsteuer, die zu Mitnahmeeffekten führen, zu reduzieren. Der jetzt von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossene Entwurf des Haushaltsbegleitgesetzes 2011 geht über eine Missbrauchsbekämpfung inhaltlich jedoch weit hinaus. Um für das Sparpaket mittelfristig 1,5 Mrd. Euro/Jahr Mehreinnahmen zu erreichen, sind gravierende Steuermehrbelastungen vor allem der energieintensiven
Unternehmen vorgesehen, die insbesondere auch die nordoberpfälzer Glas-
und Porzellanindustrie treffen würden.

Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt diese Pläne ab und teilt die Sorge der Betroffenen hinsichtlich der Auswirkungen auf das Produzierende Gewerbe in Deutschland. Die kurzsichtigen Sparpläne lassen jegliches industrie- und umweltpolitische Konzept von CDU/CSU und FDP vermissen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.