Schwarz-Gelb: Ein Hühnerhaufen

Veröffentlicht am 02.09.2010 in Bundespolitik

In ihrer Rede bei der SPD-Kundgebung in der Hacklberger Hütte am Karpfhamer Volksfest griff die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles die schwarz-gelbe Bundesregierung scharf an. Die Gründe dafür sind offensichtlich, dass sich die schwarz-gelbe „Wunschehe“ binnen kürzester Zeit in einen desolaten Hühnerhaufen verwandelt hat.
CDU/CSU und FDP haben kein zukunftweisendes Projekt. In der Energiepolitik will Schwarz-Gelb die störanfälligen Atommeiler einfach länger laufen lassen, statt ein zukunftsweisendes Energiekonzept zu entwickeln. Einzig die Taschen der Energiekonzerne werden immer voller.

Schwarz-Gelb macht Politik auf Kosten der kleinen Leute. Statt das Gesundheitssystem effizienter zu machen, müssen die Versicherten künftig doppelt zahlen: höhere Versicherungsbeiträge und die Zu-satzbeiträge. Gespart wird bei den Schwächsten in der Gesellschaft, den Arbeitslosengeld-II-Empfängern und beim Elterngeld.
Schwarz-Gelb bedient Klientelinteressen einiger weniger. Schon kurz nach der Regierungsübernahme bedankten sich CDU/CSU und FDP bei Hoteliers und reichen Erben mit milliardenschweren Steuer-geschenken.
Dazu liegt die Regierungskoalition im Dauerstreit. Egal ob Sparpaket, Steuerreform, Kopfpauschale oder Atompolitik – Schwarz-Gelb streiten wie die Kesselflicker. Das verursacht echte Politikverdros-senheit beiden Menschen.
Außerdem verliert Merkel die führenden Köpfe. Allein in den letzten zehn Monaten verlor sie sechs Ministerpräsidenten und dazu noch den Bundespräsidenten. Es wird immer einsamer um die Bundes-kanzlerin, so Nahles.

Foto: Der bayerische SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold MdB und der amtierende SPD-Bezirksvorsitzende Bernhard Roos MdL konnten die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles MdB zur SPD-Kundgebung beim Karpfhamer Volksfest begrüßen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.