Schnelle Lösung für barrierefreien Zugang möglich

Veröffentlicht am 28.09.2012 in MdB und MdL

Das barrierefrei zugängliche – bisher ungesicherte – Verbindungsstück zwischen den Bahnsteigen. Den entscheidenden Hinweis gab Familie Massabni aus Straubing.

Perlak fordert Anruf-Schranke für die Bahnhöfe Straubing und Neufahrn
Verbesserung der Barrierefreiheit und der Sicherheit am Bahnsteig

Da der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe Straubing und Neufahrn sicherlich noch mehrere Jahre auf sich warten lassen wird – selbst wenn die Baumassnahmen in den Ausbauplan 2013-18 aufgenommen werden sollten – muss kurzfristig eine Lösung gefunden werden.

Der Straubinger Abgeordnete und Vorsitzende der BahnBI "Bahn einfach menschlicher" wurde von Betroffenen auf die Möglichkeit hingewiesen, den barrierefreien Zugang am Bahnhof Straubing durch den Einbau einer "Anrufschranke" zu ermöglichen. Auch für den Bahnknoten Neufahrn wäre eine solche Anlage denkbar.

"Nach Ortseinsicht in Straubing ist eine solche Lösung nicht nur eine vertretbare Verbesserung für Menschen mit Handycap, sondern auch für Bahnkunden mit großem Gepäck oder Fahrrädern, denn die Treppen der Unterführung – wie auch in Neufahrn – stellen ein unüberwindliches Hindernis dar", so MdL Reinhold Perlak.

Außerdem würde eine solche Schranke auch zur Sicherheit der Bahnsteige beitragen, denn wie sich MdL Reinhold Perlak vor Ort mit eigenen Augen überzeugen konnte, sind die Kunden beim Überqueren der Bahngleise auf ungesicherten Übergängen sehr erfinderisch –was aber nicht unbedingt nachahmenswert erscheint.

Perlak: "Dass eine Anrufschranke Sinn macht, zeigt das Beispiel des Bahnhofs Lehnitz. Der Einbau einer "Anrufschranke" würde die Situation vor Ort sehr verbessern und den Anforderungen der Bahnkunden entgegen kommen. Deshalb habe ich mit heutiger Post dies bei der Bahn eingefordert und dazu um die Unterstützung der örtlichen Mandatsträger der CSU - MdB Ernst Hinsken, MdL Josef Zellmeier, Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Alfred Reisinger erbeten."

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.