Schlechte Bilanz für deutschen Verkehrssektor

Veröffentlicht am 16.01.2013 in Verkehr

MdEP Ismail Ertug sieht keinerlei Verbesserung beim Gesamtausstoß von CO2-Emissionen im Verkehrssektor

"Während in fast allen Wirtschaftsbereichen die CO2-Werte deutlich verringert werden konnten, bleibt der Verkehrssektor in Deutschland auf der Strecke", erklärt SPD-Europaabgeordneter und Verkehrsexperte Ismail Ertug anlässlich der Veröffentlichung neuer Klimagaszahlen durch das Umweltbundesamt . "Die Bundesregierung setzt völlig falsche Impulse in ihrer aktuellen Verkehrspolitik. Der Einsatz von Megatrucks und das Maut-Moratorium für Lkw sorgen dafür, dass wir künftig noch mehr Güterverkehr auf Deutschlands Straßen haben werden", kritisiert der Sozialdemokrat.

"Die deutsche Verkehrspolitik steht damit klar im Widerspruch zu den auf europäischer Ebene vereinbarten Zielen. Laut Weißbuch Verkehr sollen europaweit 30 Prozent des Straßengüterverkehrs mit einer Transportdistanz über 300 Kilometer bis 2030 von der Straße auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Eisenbahn und Schiff verlagert werden", so Ismail Ertug.

"Die Bundesregierung sollte sich dringend auf die Förderung umweltgerechter Verkehrsträger konzentrieren. Wir brauchen mehr Investitionen ins Eisenbahnnetz, um den jahrzehntelangen Rückbau an Schienen wieder aufzuholen. Gerade beim internationalen Verkehr müssen die Vorteile der Schiene genutzt und die grenzübergreifenden Verbindungen maßgeblich verbessert werden", fordert der SPD-Verkehrsexperte.

Der nationale Inventarbericht sowie Grafiken zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen sind auf den Seiten des Umweltbundesamts zu finden.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.