Die Weiße Rose wird immer Vorbild bleiben

Veröffentlicht am 16.01.2013 in MdB und MdL

MdB Marianne Schieder weist auf 70. Jahrestag der Hinrichtung von Mitgliedern der Weißen Rose hin.

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Hinrichtung der Geschwister Scholl und von Christoph Probst am 22. Februar 2013 regt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder einen Thementag in den Schulen ihres Wahlkreises an. „Die Mitglieder der Weißen Rose sind Vorbilder für demokratische Gesinnung, Mut und Zivilcourage. Gerade in der heutigen Zeit rechtsradikaler Gewalt in Deutschland brauchen wir nicht nur eine strikte Abgrenzung gegen Rechts, sondern positive Vorbilder für unsere Jugend.“

Die Mitglieder der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ seien für etwas eingetreten, was uns als selbstverständlich erscheine: Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, betont MdB Marianne Schieder. Aber diese Werte seien immer gefährdet, auch in der heutigen Zeit. Für Jugendliche sei es heute zweifellos schwierig, sich das ungeheure Geschehen und die Verbrechen des Nationalsozialismus vorzustellen.

Es ist wichtig, junge Menschen nicht nur zu informieren, sondern Geschichte emotional erfahrbar zu machen. Die Geschichte von Hans und Sophie Scholl wird auch in 25 Jahren noch Bedeutung haben. Vor allem für die Fragen: Warum brauchen wir Toleranz? Warum ist in einer Demokratie die Verantwortung des Einzelnen wichtig? Warum ist eine Gesellschaft in Gefahr, in der es Rassismus gibt? Ich bin überzeugt, dass die Weiße Rose immer ein Vorbild bleiben wird."

Zur Erinnerung an die Opfer der „Weißen Rose“ könnten die Schulen im Rahmen des Aktionstages beispielsweise Gedächtnislesungen, Vorträge, Kunstprojekte o. ä. veranstalten, schlägt MdB Marianne Schieder vor. Auch weist die Abgeordnete auf den Schülerwettbewerb „Kreativer Umgang mit der Weißen Rose“ aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Weiße Rose Stiftung e.V. hin. Klassen oder Kurse ab der 9. Jahrgangsstufe können eine kreative Arbeit zum Widerstand der Weißen Rose
z. B. in Form einer Bildgestaltung, eines Videos, eines Hörfeatures oder eines Textbeitrages einreichen. Zu gewinnen gibt es 500, 300 und 200 Euro.

Einsendeschluss der Beiträge: 20. Februar 2013 (Abgabe auf digitalem Datenträger mit Bewerbungsformular an:

Weiße Rose Stiftung e.V., Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München.

Preisvergabe ist Ende April 2013 in München.

Weitere Informationen gibt es unter: www.weisse-rose-stiftung.de „Schülerwettbewerb“

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.