Schindler: Bahnhof Schwandorf nicht abhängen. Donau-Moldau-Bahn ist keine Lösung

Veröffentlicht am 13.04.2015 in Presse

Die Idee, zur Beschleunigung des Zugverkehrs von München nach Prag eine neue Bahntrasse von Regensburg Richtung Cham und weiter nach Furth i.W. unter Umfahrung Schwandorfs zu bauen, ist bereits vor Jahren wegen Unwirtschaftlichkeit und des geringen Zeitgewinns aufgegeben worden. Stattdessen bemühen sich parteiübergreifend alle Mandatsträger aus dem Landkreis Schwandorf, dass seine durchgehende zweigleisige und elektrifizierte Verbindung der drei Metropolen München, Nürnberg und Prag über Schwandorf (sog. Metropolenbahn) geschaffen und in die höchste Stufe des Bundesverkehrswegeplans 2015 aufgenommen wird. Der Vorteil der Metropolenbahn besteht darin, dass der Bahnknoten Schwandorf gestärkt und dass durch die Anbindung des Verkehrs aus Nürnberg an den Zug von München nach Prag eine Auslastung sowohl beim Personen- als auch beim Güterverkehr erreicht wird.

Umso erstaunter ist MdL Franz Schindler (SPD), dass der bayerische Verkehrsminister bei einemm Gespräch mit seinem tschechischen Amtskollegen erneut die Idee einer Donau-Moldau-Bahn unter Umfahrung Schwandorfs, also den Bau einer Eisenbahnkurve südlich von Schwandorf, ins Spiel gebracht haben soll. Viel wichtiger ist es nach Ansicht von Schindler, alle Kraft darauf zu verwenden, dass die Elektrifizierung und der Ausbau der bestehenden Bahnstrecken von Regensburg bis Schwandorf und weiter nach Hof und von Nürnberg über Schwandorf bis Furth im Wald endlich angepackt wird. Schindler hat deshalb eine Anfrage eingereicht, um zu erfahren, was der bayerische Verkehrsminister in Prag genau vereinbart hat und welche Schritte die Staatsregierung unternimmt, damit die Metropolenbahn in die höchste Dringlichkeitsstufe des Bundesverkehrswegeplans 2015 aufgenommen wird.

 

Anfrage zum Plenum vom 14.04.2015

Schienenverbindung nach Prag

Bezugnehmend auf Presseberichte, wonach bei einem Treffen des bayerischen Innen- und Verkehrsministers mit dem tschechischen Verkehrsminister Anfang April in Prag vereinbart worden sein soll, dass auf beiden Seiten der Grenze für die Zugstrecke München – Regensburg – Prag neue Machbarkeitsstudien erstellt und auch geprüft werden soll, ob südlich von Schwandorf eine neue Eisenbahnkurve gebaut werden soll, so dass Züge aus Richtung Regensburg unter Umfahrung des Bahnhofs Schwandorf direkt nach Furth im Wald weiterfahren können, frage ich die Staatsregierung, ob die entsprechenden Presseberichte zutreffen und falls ja, ob der Staatsregierung bekannt ist, dass die Idee einer “Donau-Moldau-Bahn” unter Umfahrung Schwandorfs bereits vor Jahren wegen Unwirtschaftlichkeit aufgegeben worden ist und stattdessen parteiübergreifend von allen politischen Mandatsträgern und der IHK Regensburg eine durchgehend zweigleisige und elektrifizierte Verbindung der drei Metropolen München, Nürnberg und Prag über Schwandorf (sog. Metropolenbahn) gefordert wird und welche Schritte die Staatsregierung unternimmt, dass die Metropolenbahn in den “vordringlichen Bedarf+” des Bundesverkehrswegeplans 2015 aufgenommen und schnellstmöglich geplant und realisiert wird ?

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.