Nazi-Schmierereien in Floß

Veröffentlicht am 14.04.2015 in Presse

Zu den Nazi-Schmierereien in Floß vom vergangenen Wochenende erklären die Jusos Oberpfalz: 

„Die Nazi-Schmierereien in Floß haben uns geschockt. Es ist immer wieder eine Schande, wie manche Menschen ihre rechtsextreme Gesinnung in die Öffentlichkeit zu tragen versuchen“, so Carolin Hagl, Vorsitzende der Jusos Oberpfalz. Dass diese Tat nicht im Zusammenhang mit den Gedenkveranstaltungen anlässlich des 70. Todestages von Dietrich Bonhoeffer in Flossenbürg stehe, der am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg ermordet wurde, glauben die Jusos Oberpfalz nicht. „Es handelt sich um großflächige Schmierereien, um zahlreiche unterschiedliche Sprüche, Abkürzungen und Symbole – die Täter haben hier allem Anschein nach ganz bewusst ein rechtes Zeichen in der Nähe des ehemaligen KZ setzen wollen“, meint Hagl. 

„Die Gefahr von Rechts wird kategorisch unterschätzt. Erst die jüngsten Ereignisse in Vorra und Tröglitz, wo Asylbewerberwohnheime in Brand gesteckt wurden, zeigen, wie  wichtig es ist, Rassismus und Rechtsextremismus im Keim zu ersticken. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig unsere Arbeit gegen Rechts ist. Deren Hass ist unser Antrieb“, so Adrian Kuhlemann, Vorsitzender der Jusos Nordoberpfalz.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.