Wild will’s wissen: Bayerische Staatsregierung verschläft Digitalisierung

Veröffentlicht am 02.12.2014 in Presse

Die Regensburger Landtagsabgeordnete Margit Wild hat eine Schriftliche Anfrage an die Staatsregierung gestellt. Darin ging es um Programmieren an Schulen. „Ich wollte wissen, inwiefern die bayerischen Schulen ein gutes und überzeugendes Angebot an die Schülerinnen und Schüler bieten, Programmiersprachen zu verstehen und zu erlernen“, so die Bildungsexpertin.

Die Antwort der Staatsregierung liegt nun vor: „Es lässt sich festhalten, dass die Staatsregierung die Digitalisierung verschläft. Wir müssen unsere Schülerinnen und Schüler besser vorbereiten. Programmiersprachen und Algorithmen werden immer zentraler in allen Lebensbereichen“, meint Wild und verweist beispielhaft auf die Innovationsfelder Smart Home und Smart Grid.

Inhalte und Funktionsweisen von Programmen und von Programmiersprachen werden an den allgemeinbildenden Schulen in Bayern nur kursorisch im Pflichtunterricht behandelt, manche Schule hätten im Wahlbereich noch Zusatzangebote geschaffen, so die Auskunft des Bildungsministeriums. „Im Großen und Ganzen lässt sich aber festhalten, dass das noch viel zu wenig ist. Die Staatsregierung hat keine klare Idee, wie sie die Schülerinnen und Schüler auf die digitalisierte Lebenswelt vorbereiten kann“, kritisiert die Bildungsexpertin.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.