Die Regensburger Landtagsabgeordnete Margit Wild hat eine Schriftliche Anfrage an die Staatsregierung gestellt. Darin ging es um Programmieren an Schulen. „Ich wollte wissen, inwiefern die bayerischen Schulen ein gutes und überzeugendes Angebot an die Schülerinnen und Schüler bieten, Programmiersprachen zu verstehen und zu erlernen“, so die Bildungsexpertin.
Die Antwort der Staatsregierung liegt nun vor: „Es lässt sich festhalten, dass die Staatsregierung die Digitalisierung verschläft. Wir müssen unsere Schülerinnen und Schüler besser vorbereiten. Programmiersprachen und Algorithmen werden immer zentraler in allen Lebensbereichen“, meint Wild und verweist beispielhaft auf die Innovationsfelder Smart Home und Smart Grid.
Inhalte und Funktionsweisen von Programmen und von Programmiersprachen werden an den allgemeinbildenden Schulen in Bayern nur kursorisch im Pflichtunterricht behandelt, manche Schule hätten im Wahlbereich noch Zusatzangebote geschaffen, so die Auskunft des Bildungsministeriums. „Im Großen und Ganzen lässt sich aber festhalten, dass das noch viel zu wenig ist. Die Staatsregierung hat keine klare Idee, wie sie die Schülerinnen und Schüler auf die digitalisierte Lebenswelt vorbereiten kann“, kritisiert die Bildungsexpertin.