Oberpfälzer Europaabgeordneter begrüßt Entscheidung der Vergabekammer Südbayern

Veröffentlicht am 30.04.2015 in Presse

Nachdem die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den S-Bahn Betrieb in Nürnberg ab 2018 an den britischen Verkehrskonzern National Express (NX) vergeben hatte, hat die Vergabekammer Südbayern diese Entscheidung am heutigen Mittwoch aufgrund der zweifelhaften Leistungsfähigkeit der NX nachträglich gekippt.

"Das Urteil der Vergabekammer ist eine gute Nachricht für Nürnberg, Bayern und ganz Deutschland. Denn es unterstreicht deutlich, dass der Preis allein nicht das ausschlaggebende Vergabekriterium sein kann. Das Urteil ist eine klare Botschaft an all die Unternehmen, die sich aufgrund von Einsparungen bei Sozial- und Sicherheitsstandards einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen." so Ismail Ertug, SPD-Europaabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der europäischen Sozialdemokraten im EU-Parlament.

Im Rahmen der seit 2013 laufenden Verhandlungen des Vierten Eisenbahnpakets setzen sich die SPD-Europaabgeordneten im Europäischen Parlament vielmehr dafür ein, dass bei der geplanten Ausschreibungspflicht für Schienenverkehrsleistungen der öffentliche Nahverkehr ausgenommen wird und Direktvergaben hier weiterhin möglich sein sollen.

"Gerade im öffentlichen Nahverkehr sind Erfahrung und Kenntnisse beim Betrieb komplexer    S-Bahnnetze entscheidend. Außerdem müssen ortsspezifische Voraussetzungen und Besonderheiten berücksichtigt werden. Ein Ausschreibungsverfahren bei dem das billigste Angebot den Zuschlag erhält gefährdet nicht nur die Arbeitnehmer sondern beeinträchtigt auch die Servicequalität, was sich letztendlich auch auf den Fahrgast auswirkt.", so Ismail Ertug abschließend.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.