
3. Lesung des Landkreis-Haushalts 2016 in der Kreisausschusssitzung vom 02. März 2016:

3. Lesung des Landkreis-Haushalts 2016 in der Kreisausschusssitzung vom 02. März 2016:
Kernpunkt der Beratungen war wie in den ersten beiden Lesungen die Höhe der Kreisumlage und die möglichen Handlungsfelder des Landkreises bei der Schaffung von Sozialwohnungen.
Landrat Dreier erläuterte zu Beginn, dass die Verwaltung alle bisher vorliegenden Vorschläge, wie der Landkreis im sozialen Wohnungsbau tätig werden könne, rechtlich abgeprüft hat. Er stellte klar, dass es definitiv nicht in den Aufgabenbereich des Landkreises falle und ein Haushalt, der dafür Mittel beinhalten würde, damit auch in Gefahr sei, nicht genehmigt zu werden.
Das betraf den von der CSU-Fraktion vorliegenden Antrag: Dieser sah eine Senkung der Kreisumlage um einen Punkt vor und eine Förderung der Wohnungsbaugenossenschaften mit einer Million Euro als Darlehen.
Nach den Ausführungen des Landrats und der Verwaltung zog die CSU diesen Antrag zurück und stellte statt dessen den Antrag auf Senkung der Kreisumlage um 1,5 Punkte mit der Begründung, dann eben auf diesem Wege den Gemeinden mehr Spielraum für sozialen Wohnungsbau zu verschaffen, wenn es der Landkreis nun mal nicht dürfe.
Wir haben die Meinung vertreten, dass ein Punkt Senkung der mögliche Kompromiss sei und nicht mehr, da eine noch stärkere Senkung zu kurzfristig gedacht sei, wenn man die enormen Belastungen für den Kreishaushalt realistisch sehe. Eine Erhöhung in den nächsten Jahren wäre wohl unvermeidbar.
In einer ersten Abstimmung wurde der Antrag auf Senkung um 1,5 Punkte mit 9 gegen 4 Stimmen abgelehnt, auch mit den Stimmen der SPD-Kreistagsfraktion.
In einer weiteren Abstimmung ging es um einen Antrag der Fraktion der Grünen, im Falle einer Absenkung um einen Punkt die Streichung des LEO-Busses zurückzunehmen. Das war auch sehr in unserem Sinne. Dem Antrag wurde mit 8 zu 5 Stimmen stattgegeben, der LEO-Bus kann also umgesetzt werden, wenn ein realisierbares Konzept vorliegt. Dafür war die Fraktion der Grünen bereit, der Senkung der Kreisumlage um einen Punkt zuzustimmen.
Die Abstimmung zur Senkung der Kreisumlage um einen Punkt ergab daraufhin eine Mehrheit von 10 zu 2 Stimmen. Hier stimmte die CSU-Fraktion zu, lehnte aber dann den Rahmenplan mit den Haushaltseckdaten wieder ab. Es könnte also dazu kommen, dass die CSU-Fraktion - oder Teile davon - den Haushalt in der Kreistagssitzung ablehnen wird. Der Kreisausschuss gab mit 7 gegen 5 Stimmen die Empfehlung an das Plenum, den Haushalt anzunehmen.
Nebenbei bemerkt, hatte man zeitweise den Eindruck, dass die Mitglieder der CSU Fraktion nach ihren vielen taktischen Überlegungen selbst nicht mehr recht wussten, wo sie zustimmen oder ablehnen sollten. Wie soll man sonst werten, dass man der Senkung der Kreisumlage um einen Punkt zustimmt, dem Haushalt, der genau das vorsieht aber nicht?
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.