Netzwerk-Report Nr. 86

Veröffentlicht am 09.11.2009 in Kreistagsfraktion

Liebe Freunde,

in der Sitzung am 9. November hat der Kreisausschuss wichtige Entscheidungen getroffen, die das

Kreiskrankenhaus Vilsbiburg

in seiner Position für die wohnortnahe stationäre Versorgung der Bevölkerung weiter stärken.

Für die radiologische Praxis Hartmann wird im Bereich des jetzigen Wirtschaftshofes ein Anbau im Umfang von rund 340 Quadratmetern geschaffen. Nachdem darunter in unmittelbarer Nachbarschaft zur Krankenhausküche ein Luftraum entsteht, liegt die Überlegung nahe, dort einen neuen Speisesaal anzusiedeln. Er umfasst rund 300 Quadratmeter. Der jetzige Speisesaal ist im 3. Obergeschoss äußerst unglücklich positioniert. Auch die Öffentlichkeitsarbeit des Krankenhauses wird durch die neue Lage des Speise(Vortrags-)saales deutlich verbessert. Schließlich wird aber auch die Position de Küche gestärkt, da künftig auch die Absolventen des Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe dort ihr Essen einnehmen werden.

Alles in allem eine gute Entscheidung; doch die Erfahrung zeigt, dass auch sehr genau auf die Kosten geachtet werden muss. Die können nämlich durch Zusatzwünsche oder Ungenauigkeiten in der Planung ganz schnell nach oben gehen. Daher hat der Kreisausschuss zusätzlich beschlossen, dass 1,75 Mio. Euro auf keinen Fall überschritten werden dürfen.

Außerdem wurde einmütig der Ausgang des Bürgerentscheids im Landkreis Rottal/Inn begrüßt. Es ist dies ein klares Bekenntnis für die Daseinsvorsorge in kommunaler Hand, auf die man nicht verzichten darf. Und die öffentliche Hand kann mindestens so gut wirtschaften, wie ein privater Investor, dessen Kapital verzinst werden muss.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.