Netzwerk-Report Nr. 80

Veröffentlicht am 28.04.2009 in Kreistagsfraktion

bei der Kreisausschuss-Sitzung am 27. April 09 ging es um mehrere wichtig Dinge: Das

Bürgerbegehren für ein neues Gymnasium

wurde ohne Beanstandungen durchgewunken. Das waren sich ehemalige Befürworter und Gegner eines Neubaus (auch in der SPD) einig: Der Bürger ist der oberste Souverän und der soll jetzt entscheiden. Und zwar zusammen mit der Europawahl am 7. Juni.

Die Landkreisfinanzen sind in Ordnung

Das Jahr 2008 lief für den Landkreis Landshut finanziell sehr gut. Die im Haushaltsplan vorgesehene Kreditaufnahme von 4,1 Mio. Euro wurde nicht gebraucht. Statt dessen hat sich die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt von geplanten 2.8 Mio. auf 7,8 Mio Euro erhöht. Das ist ein Anteil von 7,88 Prozent am Verwaltungshaushalt. (Ab fünf Prozent gilt ein Haushalt als gesund.) Auch die Schulen konnten um knapp eine Mio. Euro auf 15 Mio. Euro reduziert werden. Das sind 101,19 Euro pro Einwohner.

Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen

Jetzt ist es fix: Das Kreiskrankenhaus Vilsbiburg und das neue Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe werden künftig ihre Wärme von einer Hackschnitzelheizung erhalten. Die Vergabe ist gestern erfolgt. Einzelheiten sind nichtöffentlich.

Noch nicht fertig und schon erweitert

Die Krankenpflegeschule hatte gerade ihr Richtfest und ist schon wieder zu klein. Grund dafür ist ein überraschendes Angebot zur Aufnahme der Kinderkrankenpflegeschule in den Gesamtkomplex. Damit gewinnt der Vilsbiburger Krankenhausberg immer mehr an Bedeutung.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.