Europa muss stark und sozial werden

Veröffentlicht am 28.04.2009 in Europa

Von links: Horst Kubatschka, Peter Schmid, Anja König, Harald Unfried, Herbert Lohmeyer, Ute Kubatschka, Ruth Müller.

Die Delegierten der SPD aus Stadt und Landkreis Landshut stimmten sich auf dem Landesparteitag der bayerischen SPD auf die bevorstehende Europawahl ein. Im Münchner Gewerkschaftshaus versammelten sich die Sozialdemokraten aus ganz Bayern, um den Endspurt für die noch rund 40 Tage bis zur Europawahl einzuläuten. Der Landesvorsitzende Ludwig Stiegler forderte die Teilnehmer auf, für diese häufig unterschätzte Wahl zu werben. Es gehe um Demokratie und Arbeitnehmerrechte, um Bildungschancen für alle und eine sozial gerechte Gesellschaft, stellte er die weiteren Ziele für die europäische Union vor. Der bayerische DGB-Vorsitzende, Fritz Schösser wurde im Hinblick auf die Bedeutung der SPD bei dieser Wahl sehr deutlich: SPD-Stimmen seien nicht verloren, wer die CSU wähle, könne nicht sicher sein, dass diese dann auch im neuen Europaparlament vertreten sei“. Der bayerische Spitzenkandidat, MdEP Wolfgang Kreissl-Dörfler sprach über den „alten Traum der Sozialdemokratie“ von einem vereinigten Europa als Friedensmacht. Nach der Wirtschafts-, Währungs- und Friedensunion sei es nun an der Zeit, Europa zu einer Sozialunion zu formen. Die Landshuter Genossen luden den bayerischen Spitzenkandidaten zu ihrer Europa-Abschlussveranstaltung am 28. Mai in die Eskara nach Essenbach ein, um auch in der Region Landshut den Wählerinnen und Wählern die Richtungsentscheidung für ein starkes und soziales Europa deutlich zu machen.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.