Mittendrin im politischen Getümmel: 100 Gymnasiasten aus Neustadt zu Gast bei MdB Uli Grötsch in Berlin

Veröffentlicht am 04.03.2016 in Presse

100 Gymnasiasten aus Neustadt zu Gast bei MdB Uli Grötsch in Berlin

Wie ist es um die Ausrüstung der Bundeswehr bestellt? Stimmt es, dass die nach Syrien gelieferten deutschen Waffen in die Hände der IS-Terroristen gelangt sind? Wie sieht es mit der Unterbringung von zu uns geflüchteten Menschen in unserer Region aus? Wieviel Einfluss haben Bundestagsabgeordnete auf das EU-Handelsabkommen TTIP mit den USA?

Um Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu bekommen, haben sechs Lehrkräfte des Gymnasiums Neustadt mit ihren 100 Schülerinnen und Schülern einen Gesprächstermin beim Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch (SPD) vereinbart. Nicht etwa irgendwo, sondern direkt im historischen Reichstagsgebäude, dem Parlamentssitz, in Berlin. Im Fraktionssaal der SPD begrüßte Grötsch seine geladenen Gäste. „Unser Gesprächsniveau war sehr hoch“, so der Abgeordnete begeistert. „Zwischenzeitlich habe ich vergessen, dass meine Gesprächspartner Elftklässler sind“, lobt der Politiker die Schülerinnen und Schüler. Nach einem Vortrag im Plenarsaal und einem Besuch auf der Kuppel des Reichstages verließ die Schülergruppe um einige Erkenntnisse reicher den Bundestag und stürzte sich in das Großstadtgetümmel.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.