Mit aller Kraft für den Lärmschutz – MdB Uli Grötsch empfängt „Forum Bahnlärm“ in Berlin

Veröffentlicht am 10.11.2016 in Presse

Gemeinsam für den anwohnerverträglichen Ausbau: Peter Exner, MdB Rita Hagl-Kehl, MdB Uli Grötsch, Thomas Kraus (v.l.n.r.

Auf Einladung von MdB Uli Grötsch besuchten Peter Exner und Thomas Kraus vom „Forum Bahnlärm Güterkorridor Naabtal21“ am gestrigen Mittwoch den Schienengipfel 2016 der SPD-Bundestagsfraktion. Auf dem Programm standen u.a. Diskussionen mit Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG Dr. Rüdiger Grube, Vertreter/innen von Gewerkschaften und Verkehrsunternehmen sowie Workshops zu innovativen Verkehrskonzepten, Lärmschutz und Bürgerbeteiligung. Exner und Kraus zogen ein positives Fazit der interessanten und vielseitigen Veranstaltung.

Den Besuch in Berlin nutzen Grötsch und die beiden Vertreter des Forums darüber hinaus zu einem Gespräch mit der verkehrspolitischen Sprecherin der SPD-Landesgruppe Bayern, Rita Hagl-Kehl. Thema war die spezielle Situation an der Bahnstrecke Marktredwitz-Regensburg. 

„Mit der Forderung nach adäquaten Lärmschutzmaßnahmen im Zuge der geplanten Elektrifizierung rennt ihr bei mir offene Türen ein“, bekannte Hagl-Kehl. Sie verwies auf den letztjährigen Beschluss des Deutschen Bundestages, bei der Realisierung von Schienengütertrassen im Rahmen der Verkehrskorridore des TEN-Verkehr-Kernnetzes, wozu auch die Strecke Marktredwitz-Regensburg zählt, die rechtliche Gleichstellung von Ausbau- an Neubaustrecken sicherzustellen. Dieser klare Wille des Parlaments müsse jetzt endlich rechtsverbindlich umgesetzt werden. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die zuständigen Ministerien hier in der Pflicht seien. Die beiden SPD-Abgeordneten sagten zu, weiterhin auf die Umsetzung zu drängen. „Wir werden da definitiv nicht locker lassen“, versprach Grötsch.

„Um unser gemeinsames Ziel eines anwohnerverträglichen Ausbaus mit umfangreichen Lärmschutzmaßnahmen zu erreichen, brauchen wir einen langen Atem“, fasste Grötsch zusammen. „Wir brauchen feste Zusicherungen des Verkehrsministeriums und der Deutschen Bahn AG statt der bisher abgegebenen unverbindlichen Erklärungen. Dafür werde ich mich wie bisher mit aller Kraft einsetzen.“

Peter Exner und Thomas Kraus dankten den beiden Abgeordneten für ihre Bemühungen und vereinbarten für die Zukunft weiterhin einen engen Austausch.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.