Ich hätte mir einen anderen Ausgang der Wahl gewünscht

Veröffentlicht am 09.11.2016 in Presse

"Mit Donald Trump haben die USA jemanden zum Präsidenten gewählt, der nicht nur unbeherrscht und unberechenbar ist, sondern während seines Wahlkampfes vor allem mit rassistischen und sexistischen Aussagen aufgefallen ist. Statt Konzepte zu liefern, hat er vor allem seine Gegner_innen beleidigt und mit Lügen und Unwahrheiten Stimmung gemacht. Damit ist der politische Diskurs in neue Tiefen gesunken.

Besonders die außenpolitische Ausrichtung bereitet mir Sorgen, denn gerade in Zeiten einer zunehmend vernetzten, globalen Welt ist die Abschottungspolitik von Trump fatal. Das Problem einer ungleichen Verteilung von Vermögen und Chancen innerhalb der Gesellschaft wird er mit Isolationismus nicht lösen. Ebenso wenig wird das die größer werdende Schere zwischen Gewinner_innen und Verlierer_innen des globalen Kapitalismus schließen. Trump ist zwar als Anti-Establishment-Kandidat angetreten, seine Politik wird aber voraussichtlich genau diesem Establishment und damit den Reichen nützen.

Die Welt leidet an einer Auto-Immunerkrankung und Trump ist nur ein Symptom.

Die Menschen im Westen brauchen eine Verschnaufpause von der ungezügelten Globalisierung. Insofern sind einseitig neoliberale Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA, die zu Lasten der Arbeitnehmer_innen des globalen Südens gehen, endlich einzustampfen.

Humans first, push back capitalism - Menschen zuerst, Kapitalismus zurückdrängen"

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.