Mehr Energieeffizienz, mehr Erneuerbare Energien, weniger CO2

Veröffentlicht am 06.02.2014 in Presse

Mit einer starken Position tritt das Europaparlament in die anstehende Debatte zu den künftigen EU-Klima- und Energiezielen bis 2030. Am Mittwoch wurde der entsprechende Initiativbericht in Straßburg beschlossen und die Sozial­demokraten konnten sich mit ihrer Forderung nach drei rechtsverbindlichen Zielen durchsetzen.

"Auch nach 2020 brauchen wir eine ehrgeizige Klimapolitik und es ist uns dank einer starken sozialdemokratischen Position gelungen, drei verbindliche Ziele für Europa festzulegen. Nur so können wir überhaupt eine kohlenstoffarme und energieeffiziente Industriegesellschaft auf den Weg bringen“, begrüßt Ismail Ertug, SPD-Europaabgeordneter für die Oberpfalz und Niederbayern das Abstimmungsergebnis. Die drei Ziele sind die Reduktion von CO2-Emissionen um mindestens 40 Prozent im Vergleich zu 1990, die Steigerung der Energieeffizienz um 40 Prozent und eine Erhöhung des Anteils von erneuerbaren Energien auf 30 Prozent.

"Mit diesen drei verbindlichen Zielen sorgen wir für nachhaltiges Wachstum, schaffen zusätzliche Arbeitsplätze und verringern unsere Abhängigkeit von Energieimporten“, erklärt Ismail Ertug. Neben dem Klimaschutz könne Europa auch in seine eigene Wirtschaft investieren. Statt jährlich 400 Milliarden Euro für Öl- und Gasimporte in den Nahen Osten oder Russland zu überweisen, solle dieses Geld zukünftig in den Ausbau der heimischen Erneuerbaren Energien und die Verringerung des Energieverbrauchs fließen. "Klimaschutzpolitik muss auch als Industrie- und Beschäftigungspolitik in den Ländern der Europäischen Union begriffen werden“, mahnt Ismail Ertug. Die Sozialdemokraten hätten ein deutliches Zeichen gesetzt, diese Potentiale nutzen zu wollen.

"Die Konservativen sowie eine Mehrheit der CDU/CSU im Europäischen Parlament sind mir ihrer Forderung nach nur einem einzigen Klimaschutzziel sang- und klanglos untergegangen“, so Ismail Ertug weiter und ergänzt: "Das Verhalten der Konservativen im Europäischen Parlament zeigt, dass sie immer noch nichts verstanden haben. Auch die ewigen Blockierer wie Polen, Rumänien oder Tschechien dürfen mit ihren Positionen nicht die Klimaschutzpolitik der gesamten EU aufs Spiel setzen.“

"Das Europäische Parlament hat ein starkes Signal an die Staats- und Regierungschefs gesendet. Jetzt sind die Mitgliedstaaten auf ihrem Frühjahrsgipfel im März am Zug. Die neue Bundesregierung muss sich für ein ehrgeiziges europäisches Klima- und Energiepaket einsetzen", fordert Ismail Ertug.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.