MdB Uli Grötsch: „Oberpfälzer Jobcenter bekommen mehr Geld für Langzeitarbeitslose“

Veröffentlicht am 10.04.2014 in Presse

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch freut sich über zusätzliche Mittel vom Bund an die Oberpfälzer Jobcenter für die Betreuung von Langzeitarbeitslosen. Konkret bedeutet das für acht örtliche Jobcenter eine Erhöhung der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik in diesem Jahr um mehr als 1,6 Mio. Euro. Die zusätzlichen Mittel werden sowohl für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit als auch für Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende bereitgestellt. „Das ist eine gute Nachricht für die arbeitssuchenden Menschen in der Oberpfalz“, zeigt sich Grötsch zufrieden.

Damit setzen wir nach jahrelangen Kürzungen in diesem Bereich endlich eine Trendwende in Gang. Das nützt vor allem den Langzeitarbeitslosen, von denen endlich wieder deutlich mehr eine Chance auf einen Arbeitsplatz, auf Qualifizierung und damit auf Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben erhalten“, ist der SPD-Politiker überzeugt.

Hintergrund:

Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ist unter prioritären Maßnahmen festgelegt, dass für die Haushaltsjahre 2014 bis 2017 zusätzlich insgesamt 1,4 Mrd. € zur Inanspruchnahme von Ausgaberesten bei den Eingliederungs- und Verwaltungsmitteln der Grundsicherung für Arbeitssuchende zur Verfügung gestellt werden. In dieser Periode stehen damit jährlich 325 Mio. € an „Ausgabenresten“ zur Verfügung, die gemäß Eingliederungsmittel-Verordnung 2014 an die Jobcenter verteilt werden. Im Rahmen der laufenden Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag hat Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) nun auch dieses Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt und mehr Mittel für die lokalen Arbeitsmarktprogramme zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt bereit gestellt.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.