Der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch freut sich über zusätzliche Mittel vom Bund an die Oberpfälzer Jobcenter für die Betreuung von Langzeitarbeitslosen. Konkret bedeutet das für acht örtliche Jobcenter eine Erhöhung der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik in diesem Jahr um mehr als 1,6 Mio. Euro. Die zusätzlichen Mittel werden sowohl für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit als auch für Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende bereitgestellt. „Das ist eine gute Nachricht für die arbeitssuchenden Menschen in der Oberpfalz“, zeigt sich Grötsch zufrieden.
Damit setzen wir nach jahrelangen Kürzungen in diesem Bereich endlich eine Trendwende in Gang. Das nützt vor allem den Langzeitarbeitslosen, von denen endlich wieder deutlich mehr eine Chance auf einen Arbeitsplatz, auf Qualifizierung und damit auf Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben erhalten“, ist der SPD-Politiker überzeugt.
Hintergrund:
Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ist unter prioritären Maßnahmen festgelegt, dass für die Haushaltsjahre 2014 bis 2017 zusätzlich insgesamt 1,4 Mrd. € zur Inanspruchnahme von Ausgaberesten bei den Eingliederungs- und Verwaltungsmitteln der Grundsicherung für Arbeitssuchende zur Verfügung gestellt werden. In dieser Periode stehen damit jährlich 325 Mio. € an „Ausgabenresten“ zur Verfügung, die gemäß Eingliederungsmittel-Verordnung 2014 an die Jobcenter verteilt werden. Im Rahmen der laufenden Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag hat Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) nun auch dieses Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt und mehr Mittel für die lokalen Arbeitsmarktprogramme zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt bereit gestellt.