Margit Wild: „Neues Gymnasium erfordert neues pädagogisches Konzept“

Veröffentlicht am 15.04.2014 in Presse

Die Bildungspolitikerin Margit Wild sieht sich durch die heute bekannt gewordenen Ergebnisse einer Umfrage unter Gymnasiallehrkräften bestätigt: „Es geht beim Gymnasium weniger um die Anzahl der Lernjahre als vielmehr um die Lerninhalte und die Lernformen“.

Die Umfrage des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) hat gezeigt, dass nahezu alle Lehrkräfte das G8 in seiner jetzigen Form ablehnen, gleichzeitig befürworten aber nur 40% die Einführung des G9 als Regelmodell. Die SPD-Politikerin Margit Wild kann diese Haltung nachvollziehen: „Das G8 krankt nicht an der Schulzeit, sondern es krankt an den übervollen Lehrplänen, der Ballung an Inhalten in der Mittelstufe und der falschen Prioritätensetzung auf bloßes Aneignen von Wissen“. Wichtiger sei doch, so Wild, dass Schülerinnen und Schülern Zeit zur Reflexion des Gelernten gegeben werde und die Selbstständigkeit der jungen Menschen zum Aneignen und Vertiefen neuer Inhalte gefördert werde.

„Wenn wir einfach nur die Lernzeit auf neun Jahre verlängern, erreichen wir nichts. Eine Reform des Gymnasiums ist notwendig, das bestätigen Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Ein neues pädagogisches Konzept ist hier gefragt“, fordert die Regensburger Abgeordnete. „Wir müssen die Bedenken und die Ideen unserer Lehrkräfte ernst nehmen. Sie arbeiten tagtäglich in den Schulen mit unseren Kindern“. Schnellschüsse seien jetzt nicht gefragt, die Reform des Gymnasiums solle gut überlegt und geplant sein. „Ich will auf keinen Fall eine Hoppla-Hop-Reform wie damals beim G8 erleben“, so Wild.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.