MdB Marianne Schieder zu neuem Drogenbericht der Bundesregierung: Keine Entwarnung in Sachen Crystal

Veröffentlicht am 19.04.2014 in Presse

Vor allem in den Grenzregionen zu Tschechien sei die gefährliche Droge Crystal Meth weiter auf dem Vormarsch. Dies belege der am Donnerstag, 17.04.2014 in Berlin vorgestellte Bericht "Rauschgiftlage 2013" teilt MdB Marianne Schieder mit. „Die erneut gestiegene Zahl der Crystal-Konsumenten ist äußerst beunruhigend. Handel und Konsum sind vor allem im deutsch-tschechischen Grenzgebiet ein drängendes Problem. Dagegen muss auf allen Ebenen, in Politik und Gesellschaft, in Schulen, Jugendverbänden und Vereinen, verstärkt vorgegangen und die Prävention ausgebaut werden!“

 

Es sei begrüßenswert, dass im März die Drogenbeauftragten von Bundesregierung und tschechischer Regierung in Prag Lösungsansätze diskutierten. „Ich bin froh, dass  nun auch die tschechische Regierung das Thema mit Nachdruck verfolgt. Denn der Großteil des für den deutschen Markt bestimmten Crystals stammt aus der Produktion illegaler Rauschgiftlabore der Tschechischen Republik.  Der Kampf gegen das Drogenproblem muss gemeinsam angegangen werden, hier ist das Engagement auf deutscher und tschechischer Seite gefragt. Die meistgefährdete Gruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, ihnen muss das Hauptaugenmerk einer wirkungsvollen Prävention gelten.“

Darüber hinaus müssten europaweit Maßnahmen ergriffen werden, um die polizeiliche und wissenschaftliche Zusammenarbeit weiter zu verbessern, denn die Verbreitung kristalliner Metamphetamine betreffe nicht mehr allein die Grenzregion, sondern werde national wie international zu einem immer größeren Problem.  MdB Marianne Schieder besorgt: „Es besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf hinsichtlich einer verstärkten Bekämpfung von Erzeugung und Verbreitung von Crystal sowie einer verbesserten Aufklärungsarbeit. Das sind wir der jungen Generation schuldig!“

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.