Historischer Themenabend

Veröffentlicht am 23.04.2014 in Wahlen

Sonne, Mond und Sterne über Europa. Die Himmelsscheibe von Nebra

Der SPD-Arbeitskreis Labertal nimmt nach den Wahlen des Vorjahres und der Kommunalwahlen die Reihe der Historischen Themen-Nachmittage und –Abende  wieder auf. Ein besonderes „Schmankerl“ erwartet die Besucher am Freitag, den 9. Mai um 19:30 Uhr im Restaurant Top Four in Schierling. Gestartet wird mit einem historischen Event der besonderen Art, das uns in einer Zeitreise um über 3.600 Jahre in die Bronzezeit zurückführt. Die Bronzezeit ist auch in unserer Region durch zahlreiche Fund- und Siedlungsspuren bestens dokumentiert, z.B. durch den bekannten Depotfund von Lanquaid. Aber der bekannteste und  berühmteste Fund der Bronzezeit ist die Himmelsscheibe von Nebra. Sie steht für eine Kultur-Epoche, die europäische Dimensionen aufzeigt. Wir wollen zeigen, dass das Europa von heute Wurzeln hat, die tief in die Frühgeschichte zurückreichen, und der kulturelle Austausch schon vor Jahrtausenden gang und gäbe war.

„Sonne, Mond und Sterne über Europa. Die Himmelsscheibe von Nebra und die Europa-Connection der Bronzezeit.“, lautet der Titel des Historischen Themenabends.  Referent ist Dr. Alfred Reichenberger, als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalts/Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, einer der besten  Kenner der Geschichte der Himmelsscheibe von Nebra. Er war mitverantwortlich für die berühmte Ausstellung mit der Himmelsscheibe in Halle im Jahr 2005. Fred Reichenberger präsentiert an diesem Abend auch eine Nachbildung der Himmelsscheibe.

Dass der Vortragsabend mit dem Europatag der EU am 9. Mai zusammenfällt, ist kein Zufall. Wir möchten mit diesem Themenabend zeigen, dass Europa und seine Kultur mehr und viel älter ist. Wir haben neben der nationalen und regionalen auch eine europäische Identität, der wir uns viel zu wenig bewusst sind. Letztere zu sehen und zu akzeptieren und daraus auch die politischen Schlüsse zu ziehen, das macht uns erst im globalen Wettbewerb zukunftsfähig.

 

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.