MdB Marianne Schieder: Jetzt bewerben für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Veröffentlicht am 02.09.2015 in Presse

„Unsere Lebensmittel sind zu gut für die Tonne. In ihnen stecken viel Arbeit und wertvolle Ressourcen – sie haben unsere Wertschätzung verdient“, weist die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder auf den Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ hin.

Immer noch würden viel zu viele Lebensmittel von Industrie, Großverbrauchern, Handel und Privathaushalten weggeworfen – etwa elf Millionen Tonnen jedes Jahr. „Dagegen müssen wir gemeinsam etwas tun. Wir brauchen dafür das Engagement und die Kreativität aller Beteiligten sowie ein weiteres Umdenken in der Gesellschaft“, so die Abgeordnete.

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher, Initiativen und Unternehmen engagieren sich bereits gegen die alltägliche Verschwendung unserer Mittel zum Leben. Der Bundespreis „Zu gut für die Tonne“, der mit insgesamt 3000 Euro datiert ist, will diesem Engagement gegen Lebensmittelverschwendung weiter Schwung geben.

Bis zum 31. Oktober 2015 können sich Unternehmen, Privatpersonen, Kommunen, Verbände, Schulklassen oder Bürgerinitiativen bewerben. Gesucht sind Projekte jeder Art mit einer guten Idee, die hilft, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren.

Weitere Informationen gibt es unter www.zugutfuerdietonne.de/bundespreis.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.