
SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild zur Bertelsmann-Studie: Zweite Lehrkraft und mehr Inklusion an Realschulen und Gymnasien notwendig

SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild zur Bertelsmann-Studie: Zweite Lehrkraft und mehr Inklusion an Realschulen und Gymnasien notwendig
Die SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild sieht nach der Bertelsmann-Studie zum Stand der Inklusion an deutschen Schulen noch Nachholbedarf in Bayern: "Die Experten stellen fest, dass erfreulicherweise immer mehr Kinder mit Behinderungen eine Regelschule besuchen, aber leider liegt Bayern insgesamt unter dem Bundesdurchschnitt. Inklusion an Schulen muss in Bayern noch viele Hürden überwinden."
Für eine bessere Inklusion fordert Wild vor allem: "Die Lehrkräfte müssen mehr Unterstützung erhalten. Sie sind sehr engagiert und leisten eine eindrucksvolle Arbeit. Aber ich wünsche mir eine zweite pädagogische Fachkraft im Klassenzimmer sowie kleinere Klassen, damit alle Kinder an unseren Schulen gleich gut unterrichtet werden können." Dies sei gerade bei Schülerinnen und Schülern mit sozial-emotionalen Verhaltensauffälligkeiten essentiell, um allen gerecht zu werden und punktgenau eingreifen und fördern zu können, die Sprecherin für Inklusion.
Weiter kämpft Wild für mehr Inklusion in Gymnasien. Eine große Hürde bildet hier die Übertrittsnote. Wild: "Die erforderlichen Notenschnitte - 2,33 für das Gymnasium und 2,66 für die Realschule - führen zu genau dem Ergebnis, das die Bertelsmann-Studie festhält: Inklusion findet in Bayern nahezu nur an den Grund- und Mittelschulen statt. Die Realschulen und Gymnasien werden bislang kaum beteiligt, das muss sich ändern!"
Homepage SPD Bezirk Oberpfalz
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.