MdB Marianne Schieder: Bund fördert Neubau der Synagoge Regensburg mit 3,3 Millionen Euro

Veröffentlicht am 16.07.2015 in Presse

Heute gab das Bundesbauministerium die Auswahl der „Nationalen Projekte der Städtebauförderung“ bekannt. Der Neubau der Synagoge Regensburg mit Integration des alten Gemeindehauses wurde als eines von sieben bayerischen Projekten ausgewählt. Die jüdische Gemeinde kann sich 2015 auf Fördermittel in Höhe von 3,3 Millionen Euro freuen. 

„Die Anerkennung als nationales Premium-Projekt ist ein toller Erfolg, für den viele gearbeitet haben. Besonderen Dank gebührt in diesem Zusammenhang dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, MdB Florian Pronold, der viele Gespräche geführt und Überzeugungsarbeit geleistet hat“, begrüßt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder die Förderung.

„Ich freue mich sehr, dass sich damit die jüdische Gemeinde in Regensburg ihrem großen Ziel, dem Bau einer neuen Synagoge, mit einem bedeutenden Schritt nähern kann. 76 Jahre nach den Ereignissen der Reichspogromnacht ist dies eine mehr als angebrachte Unterstützung für ihr großes Vorhaben“, fügt die Betreuungsabgeordnete für die Stadt und den Landkreis Regensburg hinzu.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.