MdB Marianne Schieder begrüßt Verbot des „Feien Netzes Süd“. Längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung!

Veröffentlicht am 23.07.2014 in Presse

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hat das Verbot der neonazistischen Organisation „Freies Netz Süd“ durch das bayerische Innenministerium ausdrücklich begrüßt. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich freue mich, dass endlich Bewegung in diese von der SPD seit langem erhobene Forderung gekommen ist. Dieses deutliche Signal der Bayerischen Staatsregierung war längst überfällig.“ Neben dem rechtsideologischen Netzwerk müssten auch alle rechtsextremistischen Kameradschaften verboten werden.

 

Das könne aber nur der Anfang sein, „denn“, so MdB Schieder, „das Verbot trägt mitnichten zur Beseitigung von braunem Gedankengut bei.“ Es müsse noch viel zur Bekämpfung von Rechtsextremismus getan und die Auseinandersetzung damit in Gesellschaft und Schulen gestärkt werden. Deshalb sei es sehr wichtig, dass das Bundesfamilienministerium ab 2015 für das neue Bundesprogramm „Demokratie leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ mehr Geld als jemals zuvor, insgesamt 30,5 Millionen Euro, für Prävention zur Verfügung stellt

„In diesem Zusammenhang kann ich nicht oft genug allen engagierten Gruppen, Initiativen, Verbänden und Vereinen meines Wahlkreises, die sich vor Ort gegen Neonazis stellen, danken“, unterstreicht MdB Marianne Schieder. 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.