OberpfalzSPD mit deutlichem Signal gegen Fracking – Beifall für Gesetzesinitiative

Veröffentlicht am 23.07.2014 in Presse

Ein deutliches Signal gegen Fracking beschloss der Vorstand des SPD-Bezirks Oberpfalz auf seiner letzten Sitzung in Schwandorf. „Die Menschen in der Oberpfalz teilen unsere ablehnende Haltung gegenüber Fracking vorbehaltslos. Wir wollen keine Flüssigkeiten in den Boden pressen um Gas zu fördern. Nicht in der Oberpfalz und auch sonst nirgendwo“, so Bezirksvorsitzender Franz Schindler

 

Der Schwandorfer Landtagsabgeordnete begrüßte die Initiativen aus der Bevölkerung, warnte aber zugleich auch vor einer unnötigen Verunsicherung der Menschen in der Oberpfalz. „Es gibt auf allen politischen Ebenen und quer durch die Parteien eine ablehnende Haltung gegenüber Fracking“, versicherte Schindler.

Der Weidener Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch und seine Schwandorfer Kollegin Marianne Schieder untermauerten das mit der Ankündigung eines Gesetzes aus dem Bundeswirtschaftsministerium, das Fracking verbieten werde: „Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Bundesumweltministerin Hendricks haben sich ohne Umschweife gegen Fracking positioniert und auch schon ein entsprechendes Eckpunktepapier vorgelegt“, so die Parlamentarier. Dieses Papier sei lückenlos und ziele direkt auf das Verbot von Fracking. Kritik übten Grötsch und Schieder an der Initiative „campact“, die mit Unwahrheiten die Bevölkerung verunsichere: „Das Thema darf nicht dazu missbraucht werden, mit den Ängsten der Bevölkerung die eigenen Interessen zu bedienen“, so MdB Marianne Schieder“.

Für die Oberpfalz berichtete der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch von einer Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften, wonach die Schiefergaspotenziale in Deutschland in einer Tiefe von maximal 2150 Meter vorkämen. Darunter gebe es kein Schiefergas und somit auch nicht die Möglichkeit des Frackings. „Unser Gesetzentwurf wird also konkret und nachhaltig Fracking unmöglich machen“, betonte Grötsch. Andere Aussagen bezeichnete Grötsch als „nicht seriös“. Die SPD-Bundestagsfraktion werde in enger Abstimmung mit den Kollegen aus den Landtagen das Gesetzesvorhaben weiter vorantreiben: „Wir werden ein Gesetz auf den Weg bringen, das auch künftig die unkonventionelle Förderung von Erdgas in Deutschland unmöglich mache“, versicherte MdB Uli Grötsch.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.