Die Nordoberpfalz braucht mehr Selbstständige!

Veröffentlicht am 23.07.2014 in Presse

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung  heute mittgeteilt hat, „liefern die endgültigen Ergebnisse des Zensus 2011 nähere Informationen zur demografischen Struktur und regionale Verteilung der Selbstständigen in Bayern.“ Von den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern war, nach Angaben des Zensus, im Schnitt jeder neunte selbstständig. Dies ergibt eine Selbstständigenquote von 11,1 Prozent.

 

Wie aus dem Zensus ebenfalls hervor geht, weisen vor allem die südlichen Landkreise in Bayern eine hohe Selbstständigenquote auf. So gibt es in Oberbayern insgesamt 315 280  Selbstständige, während der Regierungsbezirk Oberpfalz nur auf insgesamt 54 630 Selbstständige kommt. Wie die Zahlen zeigen, ist die Quote der Selbstständigen in der nördlichen Oberpfalz allerdings alarmierend niedrig.  Die Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth weisen mit einem Anteil von nur 8,6 bzw. 10 Prozent den niedrigsten Prozentsatz an Selbstständigen in der gesamten Oberpfalz aus.

Ebenso ergab der Zensus 2011 auch, dass in Bayern eine selbstständige Tätigkeit im Schnitt häufiger von Männern als von Frauen ausgeführt wird. Dies trifft auch auf die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth zu. Im Landkreis Neustadt/WN gingen mit 5 Prozent nicht einmal halb so viele Frauen wie Männer (11,6%) einer selbstständigen Arbeit nach. Ein gleiches Bild zeichnet sich auch im Landkreis Tirschenreuth ab. Hier waren 5,7% der Selbstständigen weiblich, während das männliche Pendant 13,6 Prozent ausmachte.

Auch bei der kreisfreien Stadt Weiden ergibt sich dieses Bild. Hier sind 14,7 Prozent der rund 2 270 Selbstständigen männlich und nur 7 Prozent weiblich.

Annette Karl, die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und örtliche Abgeordnete:“ Ich rufe die gut ausgebildeten jungen Leute in unserer Heimat auf, mehr zu wagen und ihre Ideen und Innovationen zur Firmengründung zu nutzen. Gerade in der Zusammenarbeit mit der Hochschule in Weiden ergeben sich hier großartige Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt. Der Freistaat muss die Möglichkeiten an Wagniskapital zu kommen, erleichtern. Denkbar wäre auch die Auflage eines regionalen Fonds, der innovative Geschäftsideen in der Heimat unterstützt. Hierfür werde ich mich mit aller Kraft einsetzen.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.