MdB Marianne Schieder begrüßt Bewegung in Sachen Grüne Gentechnik

Veröffentlicht am 08.05.2014 in Presse

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder begrüßt, dass sich vor allem die CDU nun beim Thema Grüne Gentechnik bewegt. Die Koalition will sich nun gemeinsam in einem Antrag für die sogenannte „Opt-Out-Klausel“ einsetzen. Damit soll es EU-Mitgliedstaaten ermöglicht werden, die Zulassung des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzensorten auf ihrem jeweiligen Hoheitsgebiet zu untersagen.

"Es gilt nun dieses Recht der Mitgliedstaaten, in Anlehnung an die kürzlich parteiübergreifend getroffene Entschließung des Bundesrates, rechtssicher auf europäischer Ebene zu verankern", so MdB Marianne Schieder. Zudem betonte die Abgeordnete: "Opt-Out ist nicht gleich Opt-Out". „Nun muss die genaue Ausgestaltung einer Opt-Out-Lösung vorangetrieben werden", so Marianne Schieder abschließend.

Wichtig sei es, dass solche Anbauverbote jederzeit verhängt werden können, und dafür keine Absprache mit den Pflanzenherstellern notwendig sei. Der aktueller Vorschlag der griechischen Ratspräsidentschaft sehe solche Absprachen vor. Die Abgeordnete sieht das sehr kritisch: „Das könnte den Einfluss der Unternehmen deutlich ausweiten. Der Einsatz der Grünen Gentechnik ist mit viel zu hohen Risiken verbunden, daher brauchen wir endlich ein Verbot der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.