Kultusministerium verweigert Antwort auf Frage nach Stellenstreichungen im Grundschulleiterbereich

Veröffentlicht am 08.05.2014 in Presse

Empört zeigt sich die Neustädter Abgeordnete Annette Karl über eine nichtssagende Antwort des Kultusministeriums zu geplanten Stellenstreichungen im Schulleiterbereich.

Karl: „6 Jahre, bevor Kinder in die Grundschule kommen, werden sie geboren. Das bietet eine hervorragende Grundlage für die Planungen des Kultusministeriums, auch was die Notwendigkeit von Schulleiterstellen angeht. Ich bin geneigt, mich der Meinung von Staatsminister Söder anzuschließen, der bemerkt hat, dass wir vorhersagen können, in welchem Abstand welcher Komet im Jahr 2028 an der Erde vorbeifliegt, aber im Mai können wir nicht sagen,  wie die Stellenplanung im Bildungsbereich im September ist.

Entweder ist das Kultusministerium also unfähig, Zahlen zusammenzuzählen und daraus zu errechnen, wie viel Schulleiterstellen benötigt werden. Dann sollten schleunigst personellen Konsequenzen bis hin zur Ministeriumsspitze erfolgen.

 

Oder das Kultusministerium will nicht preisgeben, wie der schleichende Abbau der Schulleiterstellen weiter voranschreitet. Für die Bürgerinnen und Bürger gehört zu einer Schule auch eine Schulleitung die vor Ort anwesend ist.“

Karl sieht vor allem besonders kritisch, dass der normale Fortgang nach der Streichung der Leiterstelle dann auch die Schule ihre Selbstständigkeit verliert und geschlossen wird. Diese Vorgehen sorgt gerade im ländlichen Raum für Nachteile der Kommunen und steht im klaren Widerspruch zum dem Verfassungsziel der gleichwertigen Lebensverhältnisse im ganzen Land.

Die SPD-Sprecherin für Fragen des ländlichen Raums Annette Karl stört sich aber auch an der steigenden Belastung der Lehrkräfte. Die minimalen Einsparungen durch die Streichung einer Leitungsposition steht in keinem Verhältnis zu der Mehrbelastung der Schulleitungen mit mehreren Standorten und selbständigen Schulen. Hinzukommt, dass durch die Streichung von Leiterstellen immer weniger Aufstiegsmöglichkeiten bestehen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.