Marianne Schieder wirbt für die Organspende: „Ich appelliere an jeden Einzelnen, einen Organspendeausweis auszufüllen"

Veröffentlicht am 03.06.2016 in Presse

„Das Wichtigste ist, dass für die Ärzte und Angehörigen Klarheit darüber besteht, wie der Betroffene zur Organspende steht.“, betont MdB Marianne Schieder. „Jeder sollte sich Gedanken machen und seinen Willen auf einem Organspendeausweis bekunden.“

„Nach wie vor ist die Bereitschaft zur Organspende sehr gering. Das bedaure ich sehr“, führte die Abgeordnete weiter aus. „Über 10.000 Patientinnen und Patienten warten in Deutschland auf ein lebensrettendes Organ. Täglich versterben drei Menschen, weil sie dieses nicht erhalten, und die Zahl der Organspender stagniert auf einem erschütternd niedrigen Niveau. Das muss sich ändern!“ so das Plädoyer der Abgeordneten. „Wir setzen jetzt mit dem Transplantationsregistergesetz einen weiteren Baustein, um in Zukunft eine stärkere Koordinierung und damit auch Kontrolle im gesamten Bundesgebiet über die Spender, Organe und Empfänger zu erhalten.“

MdB Marianne Schieder äußert in diesem Zusammenhang die eindringliche Bitte, dass sich jeder und jede ganz persönlich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen möge. Schließlich könne man jederzeit in die Situation kommen, selbst oder im familiären Umfeld eine überlebensnotwendige Transplantation zu benötigen. „Ich appelliere an jede/n Einzelne/n, einen Organspendeausweis auszufüllen. Egal, ob man sich für oder gegen eine Organspende entscheidet, der Organspendeausweis ist wichtig, um Angehörigen in einer emotional sehr schwierigen Phase die Entscheidung abzunehmen, ob eine Spende erfolgen soll oder nicht.“

Mit dem Transplantationsregister verbindet MdB Marianne Schieder die Hoffnung, dass die Diskussion über die Organspende wieder angeregt wird. „Der Organspendeausweis soll in naher Zukunft zum Standardinventar einer Handtasche oder eines Geldbeutels gehören.“ so der Wunsch der Abgeordneten. Darauf weist die Juristin auch in ihren zahlreichen Vorträgen bei verschiedenen Institutionen und Verbänden, Katholischer Frauenbund und Kirchengemeinden hin.

Anlässlich des Tages der Organspende möchte MdB Marianne Schieder für das Thema sensibilisieren und mehr Menschen auf die Möglichkeit eines Spendeausweises aufmerksam zu machen. Ausweise zum Download gibt es z.B. unter www.organspende-info.de/organspendeausweis/erstellen

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.