„Damit Integration gelingen kann, ist das Erlernen von Sprache ein elementarer Bestandteil. Ich bin deshalb sehr froh, dass wir Sozialdemokraten eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte in den Sprach- und Integrationskursen durchgesetzt haben“, erklären MdB Uli Grötsch und MdB Marianne Schieder.
„In diesem Jahr werden wir mehr als doppelt so viele Sprach- und Integrationskurse bereitstellen müssen. Schon jetzt haben wir zu wenig qualifizierte Lehrer dafür. Diesem Mangel können wir nur begegnen, wenn wir die Lehrkräftevergütung deutlich verbessern und damit endlich faire, gerechte und vor allem motivierende Gehälter zahlen. Der Einsatz der SPD hat sich gelohnt: Mit einem Beschluss im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages haben wir das Bundesinnenministerium ermächtigt, den Kostenerstattungssatz für die Integrationskurse auf bis zu 4,00 Euro pro Teilnehmer und Unterrichtseinheit zu erhöhen. Mit diesem erhöhtem Kostenerstattungssatz wollen wir eine Mindestvergütung der Lehrer von 35 Euro pro Unterrichtseinheit garantieren. Davon profitieren auch die Träger in der Nordoberpfalz, wie z.B. unsere Volkshochschulen.
Der Bundesinnenminister De Maizière ist nun gefordert, diesen Beschluss umzusetzen. Die bislang in dem Bereich gezahlten Gehälter reichen bei Weitem nicht aus, um genügend qualifiziertes Personal anzuwerben. Wir haben die Voraussetzung dafür geschaffen, dass mehr qualifizierte Lehrkräfte für eine gute und schnelle Integration unserer neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger sorgen."
„Die Lehrkräfte in den Sprach- und Integrationskursen leisten einen elementaren Beitrag zum Gelingen der Integration von Flüchtlingen. Nur wenn wir sie angemessen bezahlen, werden wir ausreichend Personal finden. Deshalb haben wir jetzt mit einem Beschluss im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Mindestvergütung von 35 Euro brutto pro Stunde sichergestellt“, freut sich SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder.
Schon jetzt fehlen qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer für Sprach- und Integrationskurse, obwohl der Bedarf nach wie vor hoch ist. Diesem Mangel könne nur begegnet werden, wenn die Lehrkräftevergütung deutlich verbessert und damit endlich eine faire, gerechte und motivierende Entlohnung gesichert werde. „Die bislang in dem Bereich gezahlten Gehälter reichen bei Weitem nicht aus, um genügend qualifiziertes Personal anzuwerben. Bereits seit Langem weisen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf diesen Umstand hin und haben uns für eine deutliche Verbesserung stark gemacht“, betont die Abgeordnete weiter.
Dieser Einsatz habe sich jetzt gelohnt. „Wir konnten mit dem Koalitionspartner einen Beschluss im Haushaltsauschuss herbeiführen, der das Bundesinnenministerium ermächtigt, den Kostenerstattungssatz für die Integrationskurse auf bis zu 4,00 Euro pro teilnehmender Person und Unterrichtseinheit zu erhöhen“, erklärt MdB Marianne Schieder. Mit diesem erhöhtem Kostenerstattungssatz soll eine Mindestvergütung der Lehrerinnen und Lehrer von 35 Euro pro Unterrichtseinheit garantiert werden.
Das Innenministerium müsse in Zukunft sicherstellen, dass die entsprechenden Anbieter der Kurse diese Mindestvergütung auch an die Lehrkräfte auszahlen. Um eine effiziente und effektive Aufgabenerledigung in diesem wichtigen Teilbereich der Integration zu erreichen, fordert die SPD-Politikerin die Bundesregierung auf, eine wirkungsvolle Gesamtstrategie für die verschiedenen Maßnahmen der Sprachförderung zu entwickeln und fortlaufend deren Wirksamkeit zu überprüfen.
„Integration fängt beim Erlernen der Sprache an und kann nur gelingen, wenn wir dafür genügend gute Lehrerinnen und Lehrer finden“, stellt MdB Marianne Schieder abschließend fest.