Margit Wild wünscht einen guten Start ins neue Schuljahr

Veröffentlicht am 14.09.2015 in Presse

Am Dienstag beginnt das Schuljahr 2015/16. Für viele junge ABC-Schützen ist es das erste Jahr in einem neuen Lebensabschnitt, für viele andere endet nach diesem Schuljahr diese Zeit. "Wir dürfen viele Flüchtlinge an unseren Schulen begrüßen und wir haben das große Projekt Inklusion, das mit jedem Schuljahr ein Stück größer wird. Es wird ein spannendes Schuljahr und ich wünsche allen Lehrkräften viel Kraft und Engagement und den Schülerinnen und Schülern ganz viel Spaß und Freude am Lernen!", so die Bildungspolitikerin Margit Wild.

Wild schildert die Herausforderungen für das kommende Schuljahr: Inklusion, Integration, Ganztagsschulen und den Erhalt der Schulen vor Ort. "Wir machen uns seit Jahren für den Erhalt der Schule vor Ort stark. Mit dem Konzept der Gemeinschaftsschule haben wir auch eine gute und tragfähige Idee", so Wild.

Im Bereich der Inklusion stellt die Bildungspolitikerin klare Forderungen auf: "Ich möchte eine zweite pädagogische Fachkraft im Klassenzimmer, um allen Schülerinnen und Schülern gerecht werden zu können. Nur so kann Inklusion gelingen".

Bezogen auf die aktuelle Flüchtlingssituation meint Wild, dass der Schlüssel zu Integration die Sprache sei: "Deutsch als Zweitsprache ist eine wichtige Voraussetzung für die Lehrkräfte. Hinzu kommt die Traumapädagogik. Viele junge Flüchtlinge kommen traumatisiert hier in Europa an. Da müssen unsere Lehrkräfte entsprechend darauf vorbereitet werden."

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.