Lina Bucher für 60 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt

Veröffentlicht am 07.02.2014 in Presse

Franz Schindler bei seiner Laudatio auf Lina Bucher. Mit im Bild: Joachim Wolbergs und Hans Holler

Am Freitag Nachmittag wurde Lina Bucher aus Regensburg für 60 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt. Neben dem SPD-Bezirksvorsitzenden Franz Schindler waren auch viele Weggefährten von Lina Bucher zur Feier erschienen.

Als "Schaltzentrale des Bezirks" wurde Lina Bucher von den vielen Ehrengästen, die zur Feier geladen wurden, bezeichnet. Seit 1953 ist die Regensburgerin Mitglied der SPD und sie hat mehr als 30 Jahre in der Bezirksgeschäftsstelle der Partei gearbeitet. Gerhard Schmid, ehemaliger Europaabgeordneter und fünf Jahre lang Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Franz Schindler, Bezirksvorsitzender der Oberpfalz-SPD, Joachim Wolbergs, Bürgermeister von Regensburg und Margit Wild, Landtagsabgeordnete - sie alle haben Lina Bucher gratuliert. Allen ist sie als langjährige und überaus kompetente Mitarbeiterin der Geschäftsstelle im Gedächtnis, die auch Ludwig Stiegler "die Waden nach vorne gerichtet" hat, wie in eine der zahlreichen Anekdoten erzählt wurde.

Lina Bucher hat sich in ihrem langen politischen Leben vor allem für die Rechte der Frauen eingesetzt und war so die erste Frau überhaupt, die mit der Georg-von-Vollmar-Medaille ausgezeichnet wurde.

Viele schöne Erlebnisse habe sie in ihrem langen Parteileben gehabt, so Lina Bucher. Begeistert erzählte sie von der Begegnung mit dem damaligen Bundeskanzler der BRD, Willy Brandt, als dieser spontan in der Geschäftsstelle in Regensburg erschien. "Willy Brandt kommt jetzt zu mir zum Kaffee trinken", habe sie ihrer Tochter erzählt, als sie fragte wieso so viel Polizei vor dem Büro stehe.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.