Leuchttürme im Kommunalwahlkampf 2014

Veröffentlicht am 06.02.2014 in Kreisvorstand

Ziehen gemeinsam mit Landratskandidatin Karin Peintinger (3.v.li.) in den Kommunalwahlkampf

Zum Wahlkampfauftakt der LandkreisSPD begrüßte Martin Kreutz am Donnerstag im Landgasthaus Schmid neben Landratskandidatin Karin Peintinger auch die Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten der SPD im Landkreis: „Unsere Leuchttürme im Kommunalwahlkampf 2014!“ Neben der grundsatzrede der Landratskandidatin und einem feurigen Wahlaufruf an die Bevölkerung von Fraktionsvorsitzendem Heinz Uekermann, stellte sich die Kandidatenriege für das Bürgermeisteramt persönlich vor.

„Solidarität und Gerechtigkeit - und für jeden eine faire Chance“, so die sozialpolitische Ausrichtung der Landratskandidatin Karin Peintinger. Insbesondere ging sie hierbei auf die Bildungspolitik und die präventive Ausrichtung der Jugendhilfe ein. In ihrem Referat forderte Peintinger „neue Ideen und neue Dynamik“ für die Landkreispolitik, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Qualifizierte Arbeitsplätze, gutes Wohnen für alle, Barrierefreiheit und eine flächendeckende ärztliche Versorgung seien Grundvoraussetzung dafür, dass junge, gut ausgebildete Menschen – und ihre Familien – im Landkreis Straubing-Bogen eine Zukunft fänden und ältere Menschen ihren verdienten Lebensabend in Würde – am Besten im Kreise der Familie verbringen könnten. „Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts“, machte Peintinger ihre Position zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises deutlich. Eine offensive Ansiedlungspolitik für das Industriegebiet Sand und die Industriegebiete der Gemeinden im Landkreis unter dem Aspekt der nachhaltigen Arbeitsplatzbeschaffung sei ihr wichtig, so die SPD-Kandidatin. Eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet, eine dezentrale Energieversorgung und ein Mobilitätskonzept basierend auf ÖPNV, Radverkehr und Straßenerhalt seien Garanten für eine positive Entwicklung. „Eine Schlüsselrolle fällt dabei den Kommunen zu, die ich hierbei entsprechend unterstützen werde“, so Peintinger. Es sei Zeit für Veränderungen im Landkreis Straubing-Bogen und sie und die LandkreisSPD habe den Mut zu Veränderungen, so Peintinger abschließend.

Mut zu Veränderungen

Fraktionsvorsitzender Heinz Uekermann appellierte in seinen Ausführungen an die Wählerinnen und Wähler der absoluten Mehrheit der CSU im Kreistag ein Ende zu setzen. Wohin diese Arroganz der Macht führe sehe man deutlich an den Kapriolen von „König Horst“, der Bayern nach Gutsherrenart regiere und sich nicht scheue die Menschen für dumm zu verkaufen. Als Beispiel nannte er die aktuelle Situation bei den Lehrern und Referendaren oder bei der Energiewende. „Er wundere sich jeden Tag, was sich die CSU-Politiker noch alles bieten lassen, bis sie endlich aufbegehren“, so Uekermann. Völlig unverständlich sei ihm die Haltung, wie die der Philologen und Lehrer, die – obwohl die SPD ihnen seit Jahren vorrechne, dass die Bildungspolitik der CSU nicht aufgehen kann – mit überwältigender Mehrheit die CSU gewählt hätten. „Die Quittung bekommen sie jetzt – und viele andere nach den Kommunal und Europawahlen“, zeigte sich Uekermann überzeugt. Dem gegenüber stellte er die verlässliche und nach vorne gerichtete Politik der SPD – vor allem im Kreistag. „Wir sind und wir waren der Motor der Zukunft! Unsere Ideen hat die Verwaltung aufgenommen und den Landkreis weiterentwickelt. Von der CSU kommt seit Jahren nichts!“ Als Beispiel nannte Uekermann die Durchsetzung der präventiven Jugendhilfepolitik oder die wegweisenden Anträge in der Energie- und Umweltpolitik. „Wenn es nach der CSU gegangen wäre, hätten wir kein Industriegebiet Sand und kein Kommunalunternehmen für die Kreiskrankenhäuser und deren hervorragende Qualität. Wir hätten in den letzten Jahren weder den Ausbau der Realschule noch die die Turnhalle der Mittelschule oder die Verkehrsberuhigung im Schulzentrum in Bogen geschafft.“ Es sei Zeit für den Wechsel, Zeit für Veränderungen. Es sei Zeit für mehr Transparenz und Offenheit, so Uekermann. Gegen den Stillstand durch die absolute Mehrheit der CSU setze die SPD auf eine engagierte und selbstbewusste Frau und auf eine junge und weibliche Politik im Kreistag. Uekermann: „Wir brauchen eine Balance zwischen den Interessen des Landkreises und der Gemeinden, wir brauchen mehr Bürgersinn und mehr Miteinander! Dafür stehen unsere Landratskandidatin Karin Peintinger und die ausgewogene Kreistagsliste der SPD“.

Leuchttürme sozialdemokratischer Politik

Anschließend stellten sich die Bürgermeisterkandidatinnen Claudia Ebner (Bogen) und Katrin Panten (Parkstetten) der Versammlung vor. Beide plädierten für eine weiblichere Politik in ihrer Gemeinde, die sich nicht an Prestigeprojekten orientiere, sondern an der Zukunft der Gemeinde. Auch Gerhard Kellner (Leiblfing), Fritz Fuchs (Konzell) und Heinz Uekermann (Mitterfels) sehen Investitionen in Soziale Projekte und die Daseinsvorsorge als vordringlich an. Martin Kreutz (Mallersdorf-Pfaffenberg), Roland Peschke (Hunderdorf), Thomas Schuster (Perasdorf) und Uli Aschenbrenner (Ascha) wünschen sich für ihre Gemeinde mehr Transparenz und eine ordentliche Diskussionskultur. Auch für sie sind die Förderung von Familien und Vereinen Grundstock für eine gute Zukunft. Der amtierende Bürgermeister Edi Grotz (Straßkirchen), wie sein Kollege Peter Bauer (Irlbach), versicherten den Herausforderern in anderen Gemeinden, dass die Menschen sehr wohl SPD-Bürgermeister zu schätzen wüssten. Eine vernünftige, transparente Amtsführung, ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger und das Ziel die Lebensbedingungen am Ort für alle zu verbessern, seien das Erfolgsgeheimnis sozialdemokratischer Politik. „Außerdem bin ich ein echter Kgl. Bayer. Sozialdemokrat“, so Edi Grotz mit einem Augenzwinkern.

Bildunterschrift
Ziehen gemeinsam in den Kommunalwahlkampf: Landratskandidatin Karin Peintinger (3.v.li.) mit den SPD-Bürgermeisterkandidat_innen aus dem Landkreis Straubing-Bogen (v.l.): Gerd Kellner, Heinz Uekermann, Martin Kreutz, Fritz Fuchs, Katrin Panten, Claudia Ebner und Edi Grotz

 

Homepage SPD KV Straubing-Bogen

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.