Oberpfalz-SPD startet mit Klausur ins neue Jahr

Veröffentlicht am 09.02.2014 in Presse

Traditionell startet die Oberpfalz-SPD mit einer Klausurtagung ins neue Jahr. Schwerpunkte waren beim diesjährigen Treffen am Samstag in Maxhütte-Haidhof die anstehenden Kommunal- und Europawahlen.

Im "Herzen der Oberpfalz" und im roten Städtedreieck, wie Vorsitzender Franz Schindler betonte, tagte der Vorstand der Oberpfalz-SPD. Zusammen mit den geladenen Bürgermeister- und LandratskandidatInnen wurden die anstehenden Kommunalwahlen besprochen. Als Ziel gab Schindler aus mehr Oberbürgermeister in der Oberpfalz zu stellen als die CSU: "Es gibt fünf OBs in der Oberpfalz: Weiden bleibt rot, in Schwandorf sehe ich für Ulrike Roidl ebenfalls beste Chancen, in Amberg und in Regensburg ist die Zeit für einen Wechsel reif und unsere beiden Kandidaten haben beste Chancen", so der Bezirksvorsitzende Schindler. Damit wären vier von fünf Oberbürgermeisterposten in SPD-Hand.

Europakandidat Ismail Ertug stelle seine Strategie und seine Schwerpunkte vor. Sein Wiedereinzug in das Europäische Parlament gilt als sicher. "Wir müssen mobilisieren. Die Wählerinnen und Wähler unterliegen immer noch der Fehleinschätzung, dass die Europawahlen unwichtig seien. In Wirklichkeit werden 80% der Gesetze, die uns tagtäglich betreffen, in Brüssel beschlossen", so Ertug.

Als besonderen Gast durfte Franz Schindler den Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold begrüßen, der über die sozialdemokratische Handschrift in Berlin berichtete. Kontrovers wurde vor allem die Energiewende in Bayern und die aktuell umstrittene Führung der Gleichstromtrasse diskutiert. "Wir haben im vergangenen Jahr im Bundestag beantrag, dass eine Erdverkabelung über Pilotprojekte hinaus möglich sein muss. Die CSU hat in Berlin geschlossen dagegen gestimmt - jetzt auf einmal fällt ihnen ein, dass das ein Fehler sein könnte", enttarnt Pronold die Strategie der CSU.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.