Langjährige Mitglieder beim Kirchweihmontag der SPD ausgezeichnet

Veröffentlicht am 23.10.2012 in Kreisvorstand

beim polit. Kirchweihmontag für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Christiane Obermier (Wörth); Elisabeth Seewald (Bruckberg), Xaver Bummer (Essenbach) und Rudolf Peisler (Wörth) für 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt

Seit der Gebietsreform im Jahr 1972 gibt es den SPD-Kreisverband Landshut in seiner jetzigen Form. Dieses Jubiläum hat die Landkreis-SPD im Mai in Vilsbiburg gefeiert und viele Mitglieder geehrt, die seit 40 Jahren der SPD die Treue halten. Am politischen Kirchweihmontag nutzten die SPD-Verantwortlichen um die Kreisvorsitzende Ruth Müller die Gelegenheit, weiteren vier Mitgliedern zu danken.

In ihrer Rede erinnerte Ruth Müller an das Jahr 1972, in dem die SPD mit dem Slogan "Willy wählen" eine nie da gewesene Mobilisierung der Partei erreichte. Eine Wahlbeteiligung von 91,1% bei der Bundestagswahl und ein Ergebnis von 45,8% für die SPD sei die Folge gewesen. Viele Menschen hätten damals den Weg zur SPD gefunden - unter ihnen auch Elisabeth Seewald aus Bruckberg, Christiane Obermeier aus Wörth, Rudolf Peisler aus Wörth und Xaver Bummer aus Essenbach.

Gemeinsam mit den Kreisvorsitzenden Gerhard Babl, Josef Kollmannsberger und Dominik Karl und den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden MdL Johanna Werner-Muggendorfer und Peter Stranninger konnten die SPD-Mitglieder geehrt werden. Frisch vom Parteitag hatte die Kreisvorsitzende auch für jeden Jubilar eine "Genau-Ude"-Plakette dabei und überreichte sie zusammen mit den Urkunden und Ehrennadeln. "Wir wollen uns an 1972 ein Beispiel nehmen und mit dazu beitragen, die Menschen für die Demokratie zu begeistern und unsere Spitzenkandidaten in Bayern, Christian Ude zum Ministerpräsidenten und im Bund, Peer Steinbrück, zum Bundeskanzler zu machen", so Müller.

Foto:
Die geehrten Mitglieder mit den SPD-Vorsitzenden aus dem Landkreis Landshut und dem Bezirk Niederbayern:
1. Reihe: Christiane Obermeier (2. v. l.); Rudolf Peisler (2. v. r.)
2. Reihe: Xaver Bummer 1. v. l. und Elisabeth Seewald (2. v. r.)

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.