Claudia Ebner als AsF Vorsitzende bestätigt

Veröffentlicht am 24.10.2012 in Arbeitsgemeinschaften

v.l. Claudia Ebner, Otti Dietl, Celia Ebner, Eva Geisperger und Monika Harguth

Wolferszell. Am vergangenen Samstag traf sich die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) des SPD-Kreisverbandes im Gasthof Schmid in Wolferszell zu einem Frauenfrühstückstreffen. Gleichzeitig wurde die Vorstandschaft neu gewählt. Als erste Vorsitzende wurde einstimmig Claudia Ebner bestätigt.

Ihre Stellvertreterin wurde ihre Tochter Celia Ebner. Als Beisitzerinnen wurden Otti Dietl, Eva Geisperger und Monika Harguth in die Vorstandschaft gewählt. Besonders erfreulich war, dass man aus dem Kreis der Zuhörerinnen drei neue Mitglieder gewinnen konnte. Anschließend referierte der stv. Betriebsrats-
vorsitzende von BMW Dingolfing Erwin Gegenfurtner zum Thema "burn out".

Er führte aus, dass dies keine "Modekrankheit" sei. Dieses Krankheitsbild, das im wesentlichen aus Überlastung durch psychische Überbelastung, sog. negativen Dauerstreß bestehe, hätte es schon immer gegeben. Für die Betroffenen sei es schwer, wieder zu einem normalen Leben zurückzukehren. Die Krankheit äußere sich in Depressionen und Angstzuständen, die man letztendlich meist nur medikamentös in den Griff bekommen könne.

Deshalb sei es umso wichtiger, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Rechtzeitige Auszeiten, Entspannungsphasen und körperliche Betätigung, vor allem in frischer Luft, können wertvolle Vorbeugungsmaßnahmen sein.
Eine lebhafte Diskussion zu dem Thema schloss sich an.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.