Landkreis-SPD bei Mahnwache "Kein Platz für Nazis"

Veröffentlicht am 12.12.2011 in Kreisvorstand

einige Teilnehmer der Landkreis-SPD bei der Mahnwache

An der Mahnwache am Montag, 12. Dezember 2012 beteiligten sich auch zahlreiche Mitglieder der SPD aus dem Landkreis Landshut, um ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen.

Trotz des einsetzenden Nieselregens fanden sich am Montag abend gegen 18.00 Uhr rund 800 Menschen in der Landshuter Altstadt ein, um an der Mahnwache, die der "Runde Tisch gegen Rechts" organisiert hatte, teilzunehmen. Damit wollten die Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen setzen, dass in der Region Landshut "kein Platz für Nazis" ist. Auch zahlreiche Mitglieder der SPD aus dem Landkreis Landshut nahmen an dieser Veranstaltung teil.

"Fremdenfeindlichkeit, Rassissmus und Antisemitismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft", stellten die Redner bei der Einführung der Mahnwache fest. Laut wurden die Namen der Menschen verlesen, die der zehnjährigen Mordserie der Rechtsterroristen zum Opfer gefallen sind.

Mit dieser Mahnwache wolle man auch deutlich machen, dass sich die Region gegen die geplante Veranstaltung der NPD-Jugend am Hans-Leinberger-Gymnasium stellt. Viele hatten zu ihrem stummen Protest auch Kerzen mitgebracht, die entzündet wurden.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.