Lärmschutz an der A 93 – die Ungerechtigkeit bleibt

Veröffentlicht am 29.01.2013 in Verkehr

Marianne Schieder fordert Gleichbehandlung der Lärmbetroffenen

Ein weiteres Mal nicht zufriedenstellend empfindet MdB Marianne Schieder die Auskunft aus dem Bundesverkehrsministerium auf ihre entsprechende Anfrage. „Die Bayerische Straßenbauverwaltung beabsichtigt, die zwischen den Anschlussstellen Pfreimd und Nabburg instandsetzungsbedürftige Fahrbahndecke der A 93 zu erneuern.“, bestätigt das Bundesverkehrsministerium während noch vor drei Monaten von selber Stelle die Mitteilung kam, dass für Lärmschutzmaßnahmen unter anderem für Pfreimd keine Voraussetzungen vorlägen.

Weiter teilt das Ministerium mit, dass entlang der A93 zwischen Wernberg-Köblitz und Ponholz - soweit erforderlich geplant sei, die Lärmessmissionen durch geeignete Straßenbeläge im Zuge abschnittsweiser Deckenerneuerungen zu verbessern. Über die zeitliche Einordnung künftiger Erhaltungsmaßnahmen könne aber derzeit keine Prognose gegeben werden.

„Natürlich ist es erfreulich, dass bei der inzwischen wirklich überfälligen Fahrbahnerneuerung zwischen Nabburg und Pfreimd lärmoptimierter Splittmastixasphalt zum Einsatz kommt, bei dem nach Auskunft der Autobahndirektion bis zu 4 dB(A) Lärmminderung gegenüber der bestehenden Fahrbahn möglich sind.
Dennoch kann diese Maßnahme nicht über die nach wie vor vorhandene Ungerechtigkeit beim Lärmschutz an der A 93 hinwegtrösten. Während die Anwohner in Wernberg-Köblitz und nördlich davon Anspruch auf aktiven Lärmschutz gemäß dem sog. Leipziger Urteil haben, besteht dieser Anspruch für die Betroffenen südlich davon nicht. Hier sind die Verantwortlichen weiterhin in der Pflicht, für Gleichbehandlung zu sorgen, statt den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen zu streuen“, so Marianne Schieder.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.