Volksbegehren läuft nur noch 1 Tag!

Veröffentlicht am 29.01.2013 in Allgemein

Marktgemeinderat Martin Kreutz (2. v. rechts) weist darauf hin, dass die Eintragungen im Rathaus in Pfaffenberg in Zimmer 11 (Einwohnermeldeamt) noch am Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr möglich sind. Neben dem OV Mallersdorf-Pfaffenberg unterstützen die Aktion auch Landratskandidat Peter Stranninger (Mitte) und AK Sprecher Rainer Pasta (re)

Volksbegehren: Endspurt auch in Mallersdorf-Pfaffenberg

„Ja zur Bildung. Nein zu Studiengebühren!“ So lautet das Motto, mit dem ein breites Bündnis von Parteien, Gewerkschaften und vielen gesellschaftlichen Gruppen und Verbänden für das von den Freien Wählern (FW) auf den Weg gebrachte Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren wirbt. Der SPD-Ortsverein Mallersdorf-Pfaffenberg hat am Wochenende zum Endspurt aufgerufen. Letzte Möglichkeit, sich einzutragen, ist Mittwoch.

"Es geht um Chancengleichheit und Gerechtigkeit, zentrale Themen der SPD, deshalb unterstützen wir dieses Volksbegehren", so Marktrat Martin Kreutz. Der Zugang zur Bildung, ob nun Hochschule oder Kindergarten, müsse ohne finanzielle Selektion möglich sein. Schon die Bayerische Verfassung besagt in Artikel 132 : „Für die Aufnahme eines Kindes in eine bestimmte Schule sind seine Anlagen, seine Neigung, seine Leistung und seine innere Berufung maßgebend, nicht aber die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellung der Eltern.“

Auch Landtagsdirektkandidat Peter Stranninger betont dies, "Schließlich muss aber auch die Gebührenfreiheit in der beruflichen Bildung folgen: Freistellung der Meisterprüfung von Kurs- und Prüfungsgebühren zunächst im Handwerk, dann auch - gemeinsam mit den Arbeitgebern - bei Industrie und Handel oder im Gesundheits- /Pflegesektor. Deshalb müssen auch alle Meisterschüler und ihre Familien für das Volksbegehren sein! Es geht hier nämlich nicht um "Privilegien für Akademiker", sondern um den Grundsatz der kostenfreien Bildung!"

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.