LabertalSPD rüstet sich für den Politikwechsel

Veröffentlicht am 20.07.2011 in Regionalpolitik

Politischer Meinungsaustausch beim Minigolf – „SPD sucht junges Blut und bietet lange Tradition“

„Unser Bayern sieht anders aus, als das von Schwarz-Gelb“, so die einhellige Aussage der LabertalSPD beim politischen Meinungsaustausch anlässlich des Minigolfturniers der Neufahrner SPD am vergangenen Wochenende. Dazu braucht es – neben den erfahrenen Sozialdemokraten, die sich z.T. bereits seit Jahrzehnten in der Partei engagieren – „junges Blut“ und neue Ideen. Dafür bietet die SPD auch in der Region eine lange Tradition mit unverrückbaren Werten. Gerne laden die Genossinnen und Genossen in der Region Labertal interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Diskussion und zum Mitmachen ein – die Themen sind vielfältig und reichen von der Energiewende im Labertal bis zur besseren Antwort im Bildungssystem, der Gemeinschaftsschule.

„Mitmachen, sich einmischen und den Politikwechsel gestalten“, so die Einladung des SPD-Arbeitskreissprechers Rainer Pasta, der mit entsprechenden Bildmotiven das Angebot der Labertaler SPD plakativ umgesetzt hat. „Wer sich angesprochen fühlt, unserer Angebot – sei es Freiheit, Gleichheit oder Brüderlichkeit – anzunehmen, der bewerbe sich doch formlos bei seinem SPD-Ortsverein. Unsere Türen stehen den interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen“, so Pasta weiter.

Die SPD in Bayern will alle Möglichkeiten nutzen, gute Arbeit in unserem zu schaffen, Lohndumping zu bekämpfen und die Karrierechancen für alle, die bisher ausgegrenzt wurden, zu verbessern. Mit einer verbesserten Bürgerbeteiligung will die SPD einen neuen Konsens über den Ausbau Infrastruktur schaffen, der ökonomische Belange mit ökologischen Anforderungen und sozialem Anspruch in Einklang bringt. Ob nun Umgehungsstraße, Muna-Nachnutzung oder Energiewende – die Bürger sollen ihre Meinung einbringen können, bevor die Entscheidungen gefallen sind. Es geht aber auch um gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern und dazu gehört insbesondere die Breitbandversorgung im ländlichen Raum auszubauen. Das schafft Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven für die Menschen auf dem Land.

Mit der Gemeinschaftsschule will die BayernSPD Bildungsgerechtigkeit in Bayern schaffen und die optimale Förderung alle jungen Menschen sicherstellen. Die Abschaffung der Studiengebühren und die Demokratisierung der Hochschulen gehören ebenso dazu. Mit der SPD wird die die Versorgung mit Gesundheits- und Pflegeleistungen in Bayern flächendeckend gewährleistet und der Fachkräftemangel in diesem Bereich durch vorausschauende Bedarfsermittlung und Förderung der Ausbildung bekämpft – finanziert wird das, so die SPD durch das solidarische Prinzip der Bürgerversicherung, bei der alle – anteilig ihres Einkommens – einen gerechten Anteil tragen. Die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll durch den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und die Einführung der Kostenfreiheit des Kindergartens deutlich verbessert werden.

Geht es nach der SPD, so macht die Integration und daraus resultierende Teilhabe von Mitgrantinnen und Migranten sowie die Senkung des kommunalen Wahlalters auf 16 Jahre Bayern wieder ein Stück gerechter. „Wir stehen als SPD für Freiheit und BürgerInnenrechte. Dementsprechend setzen wir uns weiter konsequent gegen Rechtsextremismus ein“, so Ruth Müller, stellv. Sprecherin des AK Labertal und SPD-Vorsitzende im Landkreis Landshut.

Bildunterschrift:

„Gemeinsam sind wir stark“ – Politik beim Minigolf: Vertreter der SPD-Ortsvereine Neufahrn, Mallersdorf-Pfaffenberg, Geiselhöring und Pfeffenhausen mit SPD-Bürgermeister Bernd Zauner (2.v.l.) und den Sprechern des AK Labertal Ruth Müller und Rainer Pasta (Mitte)

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.