Die SPD bietet Mitarbeit zur Lösung der Euro-Krise an

Veröffentlicht am 20.07.2011 in Europa

Gemeinsam für ein starkes Europa!

Die Schuldenkrise in Griechenland und anderen Euro-Staaten hat zu einer Vertrauenskrise in der gesamten Euro-Zone geführt. In Deutschland und anderen EU-Ländern wächst die Sorge um den erarbeiteten Wohlstand, um Spareinlagen und um die Alterssicherung. Die schwarz-gelbe Bundesregierung trägt zur Verunsicherung bei, weil sie bislang keine tragfähigen Konzepte zur Lösung der Krise entwickelt hat. Im Gegenteil: Die Bundeskanzlerin duckt sich weg und verschleppt dringend notwendige Entscheidungen.

In dieser Situation bietet die SPD der Bundesregierung eine konstruktive Zusammenarbeit an, um die Krise nachhaltig zu beenden, den Euro zu stärken und das Vertrauen in die Europäische Union wiederherzustellen. Unsere Vorschläge zur Lösung der Krise:
  • Griechenland braucht einen Schuldenschnitt. Die Zeit der „Rettungsschirme“ ist abgelaufen. Um Griechenland einen echten Neuanfang zu ermöglichen, werden die Gläubiger – vor allem Banken, Versicherungen und Investmentfonds – auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. Geraten diese dadurch selber in Schwierigkeiten, müssen die Einzelstaaten ihnen wie bei der Finanzkrise 2007/2008 helfen.
  • Alle Euro-Staaten müssen – natürlich mit einer Obergrenze – gemeinsam für den Euro haften – z. B. mit europäischen Anleihen („Euro-Bonds“). So werden gezielte Spekulationen gegen einzelne Euro-Staaten unterbunden, die diese immer tiefer in die Krise treiben.
  • Die EU muss wirtschaftlich schwachen Staaten, wie z. B. Griechenland oder Portugal, wieder auf die Beine helfen – mit einem europäischen Modernisierungs- und Wachstumsprogramm, das gezielt in die Infrastruktur der Länder – z. B. in die Energiewende oder in den Tourismus – investiert. Dabei ist es natürlich selbstverständlich, dass die betroffenen Länder ihre Hausaufgaben machen, notwendige Sparprogramme umsetzen und Korruption und Steuerhinterziehung wirksam bekämpfen.
  • Wir brauchen dringend eine europaweite Umsatzsteuer auf alle Finanzgeschäfte (Finanztransaktionssteuer). Nur mit Hilfe dieser Steuer beteiligen wir den Finanzsektor an den Kosten der Krise, die er selbst verursacht hat, und können überzogene Finanzspekulationen wirksam eindämmen.
Deutschland profitiert von der Europäischen Union und dem Euro wie kein zweiter Staat. Fast zwei Drittel unserer Exporte gehen in die EU, fast 40 Prozent direkt in die Euro-Zone. Ein Scheitern des Euro hätte sofort Auswirkungen auf Deutschland: Exporte und Wirtschaft würden einbrechen, die Arbeitslosigkeit hochschnellen. Deshalb brauchen wir mehr statt weniger Europa – vor allem aber mehr Zusammenarbeit in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Nur so sichern wir die Zukunft des Euro und unsere eigene Zukunft.
Ein starkes Deutschland braucht ein starkes Europa. SPD
 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.